13.09.2019

Pluspunkt Bildung – September 2019

Pluspunkt Bildung – September 2019

„Die aktuelle Flüchtlingspolitik in NRW unter Schwarz-Gelb und der Großen Koalition im Bund ist geprägt von Abschottung, Ausgrenzung und Abschiebung. Insbesondere im Bund zeigt sich der restriktive Kurs in der Einschränkung der Zugänge zum Asylrecht und verstärkten Abschiebungen. Solange das Aufenthaltsgesetz die Abschiebungshaft als Mittel zur Durchsetzung der Ausreisepflicht vorsieht und diese auch richterlich angeordnet wird, muss sie von den Ländern vollzogen werden. Sie ist und bleibt aber ein massiver Eingriff in das grundlegende Freiheitsrecht eines Menschen. Daher darf Abschiebungshaft immer nur die Ultima Ratio darstellen!    Mehr »

Zur heutigen Pressekonferenz der Schulministerin vor Beginn des Schuljahres 2019/2020 erklärt Sigrid Beer, Sprecherin für Bildung der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Ministerin Gebauers Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt war eine herbe Enttäuschung. Die Ministerin hat die Sommerferien verstreichen lassen ohne nachzuarbeiten, was sie im Vorjahr versäumt hat.

Weiterhin fehlt der lange angekündigte Masterplan Grundschule.   Mehr »

23.08.2019

Sprechstunde der Landtagsabgeordneten Sigrid Beer

Die Bürgerinnen- und Bürgersprechstunde von Sigrid Beer, Grüne Landtagsabgeordnete, findet am Donnerstag, 29.08., von 10-13 Uhr in ihrem Wahlkreisbüro, Hillebrandstr. 5, in Paderborn statt. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Sprechstunde mit ihren Anliegen an Frau Beer wenden. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um telefonische Anmeldung gebeten (Tel. 05251/6 93 84 10).

Des Weiteren bietet Frau Beer für denselben Tag Telefontermine an, die bitte auch über das Wahlkreisbüro zu vereinbaren sind.

In ihren ersten Gesprächen nach der Urlaubsphase haben sich die Vorsitzenden der GRÜNEN aus Kreis und Stadt Paderborn auch mit dem Tönnies-Eklat beschäftigt.

Es waren keine GRÜNEN Funktionsträger auf der Veranstaltung anwesend. Aus dem Urlaub und der Ferne Vorgänge kurzatmig zu kommentieren halten wir nicht für zielführend.

Die Analyse der Vorkommnisse und Reaktionen zeigen jedoch deutlichen Handlungsbedarf in und für Paderborn.

Aber auch überregional beschäftigt die Causa Tönnies weiterhin die Öffentlichkeit und Gremien. So tagt heute die die DFB-Ethikkommission.

Wir bewerten es als sehr positiv, dass sich viele Stimmen aus der Zivilgesellschaft in Paderborn mit deutlichem Protest zu Wort gemeldet haben. Der Aufstand der Anständigen, das passiert leider viel zu wenig. Mit unserer Resolution (siehe Anhang und auch nachfolgend) bekräftigen wir als GRÜNE unsere Haltung und markieren die Handlungsbedarfe.   Mehr »

15.08.2019

Hängepartie Barker rund Dempsey

Wir GRÜNEN in Paderborn halten es für fatal, wenn die Flächen der Barker- wie auch der  Dempsey Kaserne nicht als integrierte Entwicklungsflächen für die wachsende Stadt Paderborn zur Verfügung stehen würden.

Da das Verteidigungsministerium plötzlich doch wieder über eine militärische Weiternutzung nachdenkt, haben wir über die Parlamentarische Geschäftsführerin und Kommunalpolitische Sprecherin  der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, eine entsprechende schriftliche Frage an das Verteidigungsministerium gestellt.

Es wundert nicht, dass die nun eingetroffene Antwort ähnlich nichtssagend ausfällt wie das Schreiben an die Stadt. Wie im Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung an Bürgermeister Dreier legt das Ministerium sich auch in seiner Antwort auf die Schriftliche Frage von Britta Haßelmann nicht genau fest und schiebt die Entscheidung weiter in den Herbst hinein. Außerdem bleibt das Verteidigungsministerium die Antwort schuldig, welche sonstigen Immobilien noch auf eine mögliche Nutzung – gleichzeitig mit Paderborn geprüft werden.

„Das Engagement für eine zivile Nachnutzung der Areale ist nicht nur wegen der Stadtentwicklung und des Projekts „Akzelerator“ von Bedeutung. Natürlich hat die Frage der militärischen Weiternutzung der Areale Barker und Dempsey Auswirkungen auf die Senne. Bei einer langfristigen weiteren Verfestigung der militärischen Nutzung der Senne und Nutzung der Paderborner Areale, ist auch die Nutzung durch Nato-Partnern nicht ausgeschlossen. Eine Intensivierung der militärischen Nutzung mit möglichen Einsätzen von Panzertruppen würden aber verstärkte Schutzanstrengungen für die sensible Senne-Natur erfordern. Ich unterstütze den Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V. mit seiner Forderung an die Landesregierung,  ihrer Verantwortung für den Schutz dieses international bedeutsamen Naturgebietes mit mehr als 1000 Tierarten, die auf der roten Liste stehen, gerecht zu werden. Und vor dieser Verantwortung kann sich die schwarz-gelbe Regierung nicht drücken, auch wenn das Ziel Nationalpark schnöde aus dem Landesentwicklungsplan gestrichen wurde.

Pressemitteilung Barker-Kaserne

Antwortschreiben BMVg

 

 

16.07.2019

Lesepatin – Zeitungsabo für die Gesamtschule Elsen

Seit mehreren Jahren bin ich Patin für das Projekt der NW. Da es in vielen Haushalten nicht selbstverständlich ist, dass es eine Zeitung gibt, hat die NW das Ziel, dass über Sponsoring möglichst vielen Schulen täglich eine Zeitung erhalten.

Das Lesen einer Tageszeitung ist ein Baustein politischer Bildung. In der Auseinandersetzung mit der Berichterstattung wird die Aufmerksamkeit auf ( nicht nur) politische Ereignisse und Entscheidungen gelenkt. Wer entscheidet, warum wird wie entschieden, wie wird begründet? Was gibt es für Fakten, was ist Meinung, wo liegen welche Interessen?

Die Zeitung bietet immer wieder Anlass, diesen vielfältigen und spannenden Fragen nachzugehen, kritisch zu diskutieren, Stellung zu beziehen und eine Meinung zu entwickeln. Das bildet im besten Sinne und ermutigt vielleicht sogar, sich selbst für eine Sache zu engagieren,- sei es im kleinen Projekt oder auch mit vielen anderen zusammen.

Schulministerin Gebauer hat heute die Fraktionen im Landtag darüber informiert, dass das Projekt „Mobile Digitalwerkstatt“ neu ausgeschrieben wird. Dazu erklärt Sigrid Beer, Sprecherin für Bildung der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Es ist gut, dass Ministerin Gebauer nach der umstrittenen Projektvergabe der ‚Mobilen Digitalwerkstatt‘ endlich die Reißleine gezogen hat, indem sie das Projekt wie von uns gefordert neu ausschreibt. Das war dringend nötig, damit das wichtige Anliegen, die digitale Bildung an Grundschulen voranzutreiben, nicht weiter beschädigt wird. Die Ministerin wäre gut beraten, wenn sie bei der erneuten Ausschreibung und Vergabe die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit einbezieht, die bei diesem Thema über große Expertise verfügen.“   Mehr »

10.07.2019

Robert Habeck: Rechter Terror in Deutschland

Hier ein lesenswerter Blogbeitrag von Robert Habeck:

https://www.robert-habeck.de/texte/blog/rechter-terror-in-deutschland/

In der heutigen Sondersitzung des Schulausschusses musste Ministerin Gebauer erneut Stellung zur umstrittenen Projektvergabe bei der „Mobilen Digitalwerkstatt“ beziehen. Dazu erklärt Sigrid Beer, Sprecherin für Bildung der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Je länger die Diskussion um die Projektvergabe bei der ‚Mobilen Digitalwerkstatt‘ anhält, desto konfuser werden die Ausweich- und Ablenkungsmanöver von Schulministerin Gebauer. Die Ministerin verschwendete ihre Redezeit vor allem darauf, einzelne Anbieter zu diskreditieren, die in einem offenen Brief die fehlende Ausschreibung problematisiert hatten. Statt für dieses Schattenfechten hätte die Schulministerin die Sitzung besser genutzt, um endlich die bestehenden Bedenken zur Projektvergabe auszuräumen.   Mehr »

26.06.2019

Evangelischer Kirchentag in Dortmund vom 19. bis 23. Juni

 

Auch Bündnis 90/Die Grünen waren mit dabei!

Am Grünen Stand in der Westfalen-Halle (siehe Foto) -  auch mit meinen Landtagsfraktions-Kolleg*innen Berivan Aymaz, Stefan Engstfeld, Josefine Paul und Norwich Rüße - und bei Großveranstaltungen mit grüner Beteiligung, z.B. mit Katrin Göring Eckardt, Claudia Roth, Sven Giegold und Robert Habeck.

 

 

Es gab auf dem Kirchentag viele Veranstaltungen insbesondere auch zum Thema Klimarettung, Menschenrechte  und gegen Hass und Hetze von Rechts. Besonders im Gedächtnis bleibt eine Veranstaltung mit u.a. Leoluca Orlando , dem Oberbürgermeister von Palermo und Seawatch 3, mit der der Kirchentag ein Zeichen für die Seenotrettung an den Grenzen Europas gesetzt hat. Hier wurde unter großem Applaus der Kirchentagsbesucher eine Wiederaufnahme der Seenotrettung und sichere Zugangswege für Flüchtlinge nach Europa gefordert. Um den öffentlichen Druck weiter zu erhöhen, hat Sven Giegold eine Resolution entworfen und gemeinsam mit weiteren Kirchentagsaktiven eingebracht. Unsere Resolution wurde mit riesiger Mehrheit beschlossen. Die Forderung: Die Evangelische Kirche soll selbst ein Rettungsschiff ins Mittelmeer schicken. Es genügt nicht mehr, die Arbeit der NGOs bei der Seenotrettung finanziell zu unterstützen. Die EKD und ihre Gliedkirchen müssen selbst aktiv werden und im Mittelmeer Flagge zeigen. Ein Kirchenschiff wäre ungleich schwerer in Italien, Malta oder Spanien festzusetzen. Die Bundesregierung könnte die Aufnahme von Geretteten wohl kaum wochenlang verzögern.

Ich freue mich, wenn auch Sie diese unterstüzten! www.change.org/schiff

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn beschloss am 16.6.19, dass der Evangelische Kirchenkreis Paderborn den Palermo-Appell unterstützt. Darin wird unter anderem gefordert, dass Seenotrettung eine staatliche Aufgabe bleiben, dass es in diesem Sommer einen „vorübergehenden Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge“ geben und die „Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung“ ein Ende haben müsse. Der Appell geht zurück auf den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und den Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando. Inzwischen haben sich viele Verantwortliche aus Kommunen, Kirchen und der Zivilgesellschaft angeschlossen, darunter auch die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h. c. Annette Kurschus. Der Palermo-Appell im Wortlaut:

https://www.ekd.de/verteilmechanismus-fuer-bootsfluechtlinge-gefordert-46692.htm

http://www.kirchenkreis-paderborn.de/synode-des-evangelischen-kirchenkreises-paderborn-tagte/

 

 

25.06.2019

Aus der Presse: Neue Hoffnung auf einen Nationalpark Senne

Download: Artikel aus "Neue Westfälische"

25.06.2019

Aus der Presse: Nationalpark-Ausweisung soll Ziel der Landesentwicklung bleiben - Grüne fordern Bekenntnis zur Senne

Download: Artikel aus "Westfalen-Blatt"

24.06.2019

Umweltschutz braucht nicht nur Worte, sondern Taten - Nationalpark Senne muss kommen!

Premiere in der Senne – der Landesvorstand der GRÜNEN NRW hat am Montagabend für die erste externen Sitzung des Jahres das Gebiet der Senne in Ostwestfalen besucht. In einem Beschluss stellt das Gremium klar: Für den Arten- und Naturschutz muss die Senne als einzigartiger Naturraum erhalten bleiben – als zweiter Nationalpark in NRW.

27.05.2019

Kommunalinfo: Inklusion im neuen Schuljahr

 

  Kommunalinfo: Inklusion im neuen Schuljahr


Mitglieder des Petitionsausschusses: Ellen Stock (SPD), Bianca Winkelmann (CDU), Martina Hannen (FDP) und Sigrid Beer (Grüne) hörten sich die Sorgen und Nöte der rd. 20 Bürgerinnen und Bürger, die aus Detmold und Umgebung in die Sprechstunde des Ausschusses ins Kreishaus Detmold gekommen waren, an.

Im Vordergrund standen Probleme mit den Genehmigungsbehörden bei Bauwünschen im Außenbereich, der Wunsch nach Verkehrsberuhigung und die Schaffung von Anwohnerparkplätzen. Aber auch die Sorge vor zusätzlichen Erschließungskosten und angekündigten Grundstücksenteignungen sowie die geplante Umnutzung eines Naturschutzgebietes in ein Industriegebiet haben viele Bürgerinnen und Bürger in die Sprechstunde bewegt.

Im Bereich Schule ging es um die tarifrechtliche Höhergruppierung von Lehrern ohne Studium als Seiteneinsteiger sowie um die Anerkennung von Ausbildungszeiten als Erzieherin.   Mehr »

Zur heute vorgestellten Bilanz zum Stand der Umsetzung der Inklusion an Schulen in NRW erklärt die bildungspolitische Sprecherin Sigrid Beer:

„Das ‚Bündnis für inklusive Bildung‘ hat deutlich gemacht, dassdie Versprechungen zur Neuausrichtung der Inklusion von Ministerin Gebauer nichts weiter sind als heiße Luft. Die Situation für die Schulen des Gemeinsamen Lernens verschlechtert sich. Im Gegensatz zur Umstellung auf G9, bei der alle Ressourcen für die Gymnasien mobilisiert werden, bleibt die Inklusion auf der Strecke.   Mehr »

02.05.2019

Aus der Presse: NRW-Umfrage zum Schulkakao erntet Kritik

Download: Artikel aus "rp.online"

Vom 4.-6. Juli 2019 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden.

„Ich freue mich, im Landtag einmal wieder drei Tage lang durch einen engagierten jungen Menschen vertreten zu werden“, sagt die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer.

„Der Austausch zwischen den Abgeordneten und Schülerinnen und Schülern bringt immer für beide Seiten etwas, das zeigen die vielfältigen positiven Erfahrungen aus den vergangenen Jahren.“   Mehr »

Mit den Stimmen der Fraktionen von CDU und FDP hat der nordrhein-westfälische Landtag heute die Abschaffung der Stichwahl bei der Wahl für kommunale Hauptverwaltungsbeamt*innen beschlossen. Damit wird auch die Bürgermeister- und Landratswahl 2020 in der Stadt und im Kreis Paderborn ohne zweiten Wahlgang stattfinden.

Zur Entscheidung des Landtags erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer MdL:   Mehr »

22.03.2019

Video: "Du bist so und ich bin anders, sie kann dies und er kann das, ..."

Das Video ist die Idee der Elterninitiative "trisomie21.net" aus Bünde in Westfalen, die etwas zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März machen wollten. Das Video zeigt die bunte Freude vieler Kinder mit und ohne Down Syndrom beim gemeinsamen Tanzen. Ein tolles Zeichen für ein vielfältige Gesellschaft!

Video und Link unter: trisomie21.net

20.03.2019

Aus der Presse: Einschulungsstichtag: Symbolische Übergabe von Petition

Download: Artikel aus "welt.de"

06.03.2019

Pluspunkt Bildung – März 2019

 

Pluspunkt Bildung – März 2019

20.02.2019

Aktuelle Stunde aus Antrag der "AfD"-Fraktion zum Thema "Friday for future"

Sigrid Beer: "Wir erleben gerade politische Bildung, die wir doch eigentlich gemeinsam stärken wollen"

08.02.2019

Aufruf: Für Frieden. Für Menschenrechte. Für Europa.

Setzen Sie sich dafür ein, dass die Europäische Union am Friedensprojekt Europa festhält und nicht zur Militärmacht wird. Hier können Sie den Aufruf des „Forum Ziviler Friedensdienst e.V.“ unterzeichnen und finden umfangreiche Infos:

https://www.forumzfd.de/de/rettetdasfriedensprojekteu

Der Grüne Stadtverband Paderborn lädt für den 14. Februar um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion „Beitrag von Kultur in der Stadtgesellschaft“  ins Deelenhaus, Krämerstraße 8-10 in Paderborn, ein.

Welche Zukunft und Bedeutung messen wir den  Kulturbetrieben in Paderborn bei? Wie viel ist uns Kultur wert? Kultur: just for fun oder ein Beitrag zur Demokratiebildung? Und welche Erkenntnis zieht man aus dem Konflikt des Theaters mit der AfD? Ist das Spektrum des Theaters erweiterbar?

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Das Foto (Quelle Bündnis90/Die Grünen Paderborn) ist zur freien Verfügung. Es zeigt von links: Michael Schäder (Stadtschulpflegschaft),  Wolfgang Walter (Beigeordneter), Sigrid Beer (grüne Stadtsprecherin), Petra Tebbe (Fraktionssprecherin), Andrea Woitschek (Schulleiterin der Stephanusschule), Susanne Schüssler (grüne Ratsfrau im Schulausschuss)  und Maxi Brautmeier-Ulrich (Schulformsprecherin der Grundschulen).

Die Diskussion um die Essensversorgung in den Paderborner Schulen ist durch die Probleme mit dem Caterer im vergangenen Jahr neu entfacht. Die Grünen haben auf einer Veranstaltung im Westphalenhof am vergangenen Donnerstag über die schulische Essensversorgung diskutiert und möchten das Thema Schulverpflegung in Paderborn grundsätzlicher angehen. Dabei setzen sie auf frisches Kochen in Schulmensen. „Im Vordergrund steht dabei die bessere Qualität. Aber auch Verlässlichkeit ist ein wichtiges Kriterium sowie das Einbeziehen der Schulgemeinde,“ macht die Grüne Stadtverbandssprecherin Sigrid Beer MdL deutlich.   Mehr »

04.02.2019

Aus der Presse: Inklusion - Drei Fragen an: Raul Aguayo-Krauthausen

Download: Artikel aus "bildungsklick.de"

08.01.2019

Aus der Presse: Weitere Kritik an Ditib OB Reker „irritiert“ über Konferenz mit Muslimbruderschaft

Download: Artikel aus "Kölner Stadt-Anzeiger"

05.01.2019

Aus der Presse: Frisch gekocht in eigener Küche

Download: Artikel aus "Westfalen-Blatt"

CDU und FDP wollen im Schuljahr 2020 ein Unterrichtsfach „Wirtschaft“ an Schulen in NRW zusätzlich einführen. Damit wird der Anteil gesellschaftswissenschaftlicher Themengebiete im Unterricht noch mehr in den Hintergrund gedrängt, als es ohnehin schon der Fall ist. SPD und Grüne plädieren im Gegensatz dafür, die politische Bildung und Demokratiekompetenz von Schülerinnen und Schülern im Fächerkanon zu stärken. Hierzu bringen sie heute einen entsprechenden Antrag ins Plenum ein. Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW, und Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklären dazu:    Mehr »

07.12.2018

Praktikum im Landtag - „Das habe ich gerne gemacht!“

Egal ob Landtag, Bundestag oder das indische Parlament: Ritik Narula ist ein riesen Politikfan. Der 17-Jährige hat deshalb ein zweiwöchiges Praktikum bei mir im Landtag gemacht. Und das als Erster an seiner Schule – einer Förderschule in Essen. Kurz vor Ende des Praktikums erzählt er, was ihm an seinem Praktikum besonders gefallen hat und dass er sogar ein Foto mit dem Ministerpräsidenten ergattern konnte.

Siehe ausführlich unter https://gruene-fraktion-nrw.de/detail/nachricht/das-habe-ich-gerne-gemacht.html

Aufgrund der Unklarheiten um die Zuständigkeit bei der digitalen Ausstattung von Lehrkräften, hat unsere bildungspolitische Sprecherin Sigrid Beer den Gutachterdienst des Landtags um rechtliche Klärung gebeten. Dazu erklärt sie:

„Wir wollen die bestmöglichen Bildungschancen für die Schülerinnen und Schüler in NRW. Das gilt insbesondere für Zukunftsfelder wie die digitale Bildung. Das geht nicht ohne gute Ausstattung. Die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz verlangt zu Recht von den Schulen, das Thema Digitalisierung umfassend in alle Lernbereiche pädagogisch zu integrieren. Diese Anforderung betrifft alle Lehrkräfte. Das heißt aber auch: Alle Lehrkräfte brauchen Zugang zu moderner IT-Ausstattung. Hier war bislang strittig, wer dafür zahlen muss.    Mehr »

06.12.2018

Aufruf: Stichwahl bleibt!

Gegen die Pläne von CDU und FDP, die Stichwahl bei Bürgermeister-, Oberbürgermeister- und Landratswahlen in Nordrhein-Westfalen abzuschaffen, hat die Initiative „Mehr Demokratie“ zusammen mit SPD, Grünen und weiteren Parteien einen Online-Aufruf zur Beibehaltung der Stichwahl gestartet.

Siehe Pressemitteilung der Grünen Landtagsfraktion und Aufruf

03.12.2018

Beer: Bundesmittel für bessere Bildung sichern

Aufgrund des Widerstands von Ministerpräsident Laschet und weiteren Ministerpräsidenten droht im Bundesrat eine Hängepartie bei der geplanten Grundgesetzänderung für den Digitalpakt. Deswegen reicht die GRÜNE Landtagsfraktion für das kommende Plenum einen Antrag ein, mit dem die Landesregierung zur Zustimmung im Bundesrat aufgefordert wird. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin Sigrid Beer:

„Seit der Ankündigung des Bundes, mit dem Digitalpakt Schulen zu unterstützen, sind zwei Jahre ins Land gegangen. Endlich konnte ein breit getragener Kompromiss gefunden werden, der mit einer moderaten Verfassungsänderung den Weg rechtssicher frei macht. Und dann kommt der Ministerpräsident als Bremser um die Ecke. Hatte sich Schulministerin Gebauer noch bei der Kultusministerkonferenz zuversichtlich gezeigt, dass der Pakt zum 1. Januar 2019 starten kann, hält Armin Laschet das Verfahren an. Seine Begründung, die Landeshoheit sei in Gefahr, ist absurd. Es handelt sich ausschließlich um Investitionsprogramme, die der Bund nur im Einvernehmen mit den Ländern auflegen kann. Vielleicht sollte Armin Laschet bei der Schulministerin Nachhilfe nehmen. Mit seiner Blockade schadet der Ministerpräsident den Interessen des Landes.

Unsere Schulen und Schulträger warten dringend auf die rund 1 Milliarde Euro für NRW aus dem Digitalpakt. Deswegen muss der Landtag jetzt Klarheit schaffen. Für die nächste Plenarsitzung haben wir heute den Antrag gestellt, dass NRW bei der Grundgesetzänderung zustimmen soll. Außerdem fordern wir die Landesregierung auf gegenüber der Bundesregierung auf eine zügige Umsetzung des Digitalpaktes zu drängen. CDU und FDP dürfen ihren Streit nicht auf dem Rücken der Schulen austragen.“

Hinweis:

Den erwähnten Antrag finden Sie im Anhang.

Zur Ankündigung von Ministerin Gebauer, ein neues Fach Wirtschaft an allen weiterführenden Schulen einzuführen, erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Entgegen der Ankündigung, dass das neue Fach nicht zu Lasten der politischen Bildung gehen soll, geschieht genau das beim genaueren Hinsehen. Anstatt die politische Bildung und die Demokratiebildung zu stärken, wird überall das Fach Wirtschaft an die erste Stelle gesetzt. Lernbereiche werden tiefgreifend umstrukturiert.  

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24.11.2018

Kirche in der Zeit – Wagemut in Politik und Kirche für eine versöhnte Welt

Mit diesem Thema hat sich am 24.11.2018 die Synode des Kirchenkreises Arnsberg beschäftigt. Dr. Martin Michalzik, Bürgermeister der Stadt Wickede, und ich waren gebeten worden, die Einstiegsimpulse als Grundlage für die anschließende Podiumsdiskussion zu geben.

Hier meine „Zeitansage“

Siehe zur Synode auch:

Ich schäme mich des Evangeliums nicht- Letzte Kreissynode mit Gottesdienst, Gesprächen und Begegnungen

„Uneinsichtig und den Kommunen gegenüber ignorant“, kommentiert die Grüne Paderborner Landtagsabgeordnete Sigrid Beer die Antwort von Minister Pinkwart auf ihre Kleine Anfrage „Wenn ein Entfesselungspaket die Kommunen bei der Sonntagsöffnung knebelt…Wann wird der Runde Tisch wieder eingesetzt?“.   Mehr »

08.11.2018

Besuch des bib International College

Bei einem Besuch des bib International College in Paderborn gab es bei einem Gespräch mit den Berufsschülern spannende Themen: siehe

www.bib.de/de/standorte/paderborn/aktuelles/Besuch-Sigrid-Beer.html

Personen: Frank Lammersen - Sigrid Beer

Sigrid Beer vor Studierenden

 

 

Schulessen in Paderborn auf andere Füße stellen. Frischeküche vor Ort.

Die Probleme bei der Versorgung mit Schulessen sind mehr als ärgerlich für alle Beteiligten und ein unzumutbarer Zustand. Der grüne Stadtverband schlägt vor, stattdessen auf Frischeküche an den Schulen zu setzen.

Schulessen in Paderborn auf andere Füße stellen. Frischeküche vor Ort. Die Probleme bei der Versorgung mit Schulessen sind mehr als ärgerlich für alle Beteiligten und ein unzumutbarer Zustand. Der grüne Stadtverband schlägt vor, stattdessen auf Frischeküche an den Schulen zu setzen.    Mehr »

08.11.2018

Pluspunkt Bildung - November 2018

Pluspunkt Bildung – November 2018

28.10.2018

Bündnis für Demokratie und Toleranz

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/paderborn-setzt-zeichen-fuer-demokratie-100.html

1000 Menschen haben in Paderborn vielfältig und bunt gegen Hass und Hetze für eine lebendige Demokratie auf dem Marktplatz demonstriert.

Ein großes Dankes an das Bündnis für Demokratie und Toleranz und alle Mitwirkenden.

 

Hier der Aufruf für mehr Demokratie und Toleranz aus Paderborn:

Youtube

Aufruf Bündnis für Demokratie und Toleranz 25.10.2018

Anlässlich der Zielvereinbarung von Ministerin Scharrenbach mit der Arbeitsgemeinschaft der Frauenhäuser vom heutigen Tages erklär Sigrid Beer MdL:

„50 weitere Plätze in den Frauenhäusern NRWs sind keine Errungenschaft, für die sich die Landesregierung feiern lassen kann.“

Für Sigrid Beer, NRW-Landtagsmitglied der Grünen, sind die angekündigten Pläne weniger als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.
Insgesamt 5888 Aufnahmegesuche von Frauen, die Opfer schlimmer Gewalt wurden, mussten 2016 in NRW abgelehnt werden.    Mehr »

ZWEI SCHULKLASSEN BEKOMMEN FREIEN EINTRITT

„Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ heißt es am 8. November um 18 Uhr im Pollux. Die grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer und der grüne Stadtverband präsentieren das Dokudrama über in Berlin 1943 untergetauchte jüdische Jugendliche. Ihnen gelingt es in der Anonymität Berlins für die Behörden unsichtbar zu werden. Die Regisseure erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands. Der Film verknüpft Nachinszenierungen ihrer Erinnerungen mit Zeitzeugen-Interviews der Überlebenden und beleuchtet auch die gefährliche Lage ihrer Unterstützer.

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27.09.2018

Die katholische Kirche muss ihre Strukturen radikal reformieren

  Durch die Offenlegungen in der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche ist noch einmal überdeutlich geworden, dass die restriktive Sexualmoral und überkommene Auffassung über Sexualität unhaltbar geworden sind. Auch die nun angemahnten Strukturdiskussionen sind überfällig.

https://gruene-fraktion-nrw.de/detail/nachricht/-379442b643.html

„In OWL zeigen sich drastisch die handwerklichen Fehler der Landesregierung bei ihrer Überarbeitung des Ladenöffnungsgesetzes“, kommentiert die Paderborner Landtagsabgeordnete Sigrid Beer (Grüne).

Nicht nur die Sonntagsöffnung zum Libori-Fest in Paderborn wurde Opfer des gesetzlichen Fehlschlags von CDU und FDP. Der Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen hält zwei von drei Einkaufssonntagen in der City in der bisherigen Form für nicht rechtssicher genehmigungsfähig und die Delbrücker Marketinggemeinschaft (Demag) verzichtet aufgrund der unsicheren Rechtslage auch auf einen fünften verkaufsoffenen Sonntag.

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17.09.2018

Weiterentwicklung der Gedenk- und Dokumentationsstätte STALAG 326

Am 17.9. traf sich die Lenkungs- und Steuerungsgruppe zum vierten Mal, um die bislang auf vielen Säulen ruhende Arbeit der Dokumentationsstätte zu sichern, zukunftsfest zu machen und Stalag 326 zu einer Gedenkstätte von nationaler Bedeutung weiterzuentwickeln. Der Stalag-Lenkungskreis hat jetzt eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der räumlichen Gestaltung einer solchen Gedenkstätte mit Ausstellungs- und Forschungsräumen befasst.

Quelle des Fotos: Landtag NRW/Besim Mazhiqi

Zu der Berichterstattung, dass Peter Eichenseher Anzeige gegen die Intendantin Katharina Kreuzhage erstattet hat, erklärt Sigrid Beer, Grüne Landtagsabgeordnete aus Paderborn:

„Wer bisher blauäugig war, dem muss spätestens seit den Geschehnissen in Chemnitz klar sein, wie die AfD einzuordnen ist. Diese Tage wurde für alle offensichtlich in Chemnitz der  öffentliche Schulterschluss mit dem rechtsradikalen Lager in Deutschland vollzogen. Die AfD marschiert mit  Neonazi-Kadern aus ganz Deutschland und PEGIDA. Es wird Jagd auf vermutete Ausländer und auch Journalisten gemacht.   Mehr »

 

Kommunalinfo: Grundschullehrer*innen verdienen mehr!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Der Lehrermangel an unseren Grundschulen ist massiv. Jede zweite Stelle der freien Grundschulstellen ist nicht besetzt. Verschärft wird die Situation vor allem auch dadurch, dass Grundschullehrer*innen im Vergleich zu ihren Kolleg*innen an anderen Schulformen immer noch deutlich weniger verdienen. Es ist nicht attraktiv, an die Grundschule zu gehen. Um dieses Problem möglichst schnell anzugehen und die wichtige Arbeit an den Grundschulen wieder attraktiver zu machen, haben wir GRÜNE das Maßnahmenpaket „A13-direkt - Pakt für die Grundschule“ entwickelt, in dem wir unter anderem mit besserer Besoldung und Zeitkonten den Lehrermangel bekämpfen wollen. Mitte September werden wir unser Konzept als Antrag im Plenum einbringen.    Mehr »

Zur Schuljahresauftakt-Pressekonferenz von Ministerin Gebauer erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Der heute von Ministerin Gebauer in Zahlen dargelegte Lehrerinnen- und Lehrermangel ist besorgniserregend.    Mehr »

Seit 2016 absolvieren Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum in einem Kooperationsmodell den klinischen Teil ihrer Ausbildung in den Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen sowie im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen und im Klinikum Herford. Das Modell umfasst im Endausbau 120 Studienplätze.

Damit war der Einstieg in die Medizinerausbildung in OWL gewährleistet.

Dazu erklären die Grünen Abgeordneten Matthi Bolte und Sigrid Beer:   Mehr »

08.08.2018

Petition für humane Flüchtlingspolitik

Die Petition “Erst stirbt das Recht, dann stirbt der Mensch” zur Unterstützung der Seenotrettung im Mittelmeer hat inzwischen mehr als 100.000 Unterstützer. Initiator*innen  sind die Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags Beatrice von Weizsäcker,  der Europaabgeordnete Sven Giegold (Grüne) und der Menschenrechtler Ansgar Gilster.

Sie fordern eine humane Asylpolitik und Unterstützung für die Seenotrettung im Mittelmeer. Private Organisationen geraten dort immer mehr unter Druck, nachdem Italien Schiffen das Anlegen an seinen Häfen untersagt hat und Malta Schiffe von Helfern nicht mehr auslaufen lässt. "Die Regierungen in Europa dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen, indem sie Grenzen schließen und Menschen in Not abwehren", heißt es in dem Aufruf.

Die Initiatoren wollen die Petition dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den Leitungen der Landeskirchen und Vertretern der katholischen Deutschen Bischofskonferenz übergeben. Die Kirchen sind selbst Adressaten der Petition. Sie werden darin aufgefordert, sich "mutiger, klarer und unmissverständlich" für Flüchtlinge einzusetzen. Drei leitende Geistliche der evangelischen Kirche haben die Petition inzwischen selbst unterzeichnet: die westfälische Präses Annette Kurschus, der rheinische Präses Manfred Rekowski und die Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann.

Auch DGB-Chef Reiner Hoffmann unterstützt die Petition.

 

 

27.07.2018

Entfesselungsmurks einkassieren!

Der schwarz-gelbe Entfesselungsvodoo hat zu mehr Rechtsunsicherheit geführt.

Ohne Not hatten CDU und FDP den runden Tisch zu Sonntagsöffnungszeiten abgebrochen. Und das, obwohl er kurz vor einer Einigung mit Gewerkschaft, Kirchen und Kommunen stand. Auf Druck der FDP ist ohne Rücksicht auf die Verfassung entfesselt worden.

Dadurch ist ein Fesselungsmurks entstanden, der den Kommunen weniger Rechtsicherheit gebracht hat. Das erlebt auch Paderborn leidvoll. Das neue Gesetz lädt fast zur Klage ein. Zudem ist es eine Illusion, dass durch acht statt vier geöffneten Sonntagen im Jahr der stationäre Handel gegenüber dem Online-Handel gestärkt würde.

Bei seinem Auftritt beim Liborimahl hat Minister Pinkwart die Gelegenheit einzugestehen, dass er mit dem Gesetz gescheitert ist.

Das Gesetz muss zurückgezogen und der Runde Tisch zu Sonntagöffnungen auf Landesebene wieder einberufen werden. Sonst laufen noch mehr Kommunen vor die Wand.

Die Verantwortung für das Liboridesaster liegt nicht bei Verdi oder den Kirchen, sondern bei den Abgeordneten, die ein verfassungswidriges Gesetz durchwinken.

 

 

Bezugnehmend auf die Berichterstattungen über die LEP-Kommentierung der FDP-OWL, erklärt Sigrid Beer, GRÜNE  Landtagsabgeordnete aus Paderborn:

„Der FDP fällt es schwer die positive Haltung so vieler Menschen in der Region zu einem Nationalpark zu akzeptieren. Die in kürzester Zeit eingesammelten 15.000 Unterschriften für einen Nationalpark, die Minister Pinkwart letzte Woche im Landtag übergeben wurden, sprechen eine eigene Sprache.
Wenn die FDP in OWL Unverständnis dafür hat, dass der Nationalpark überhaupt noch diskutiert wird, erkennen sie nicht das Bedürfnis vieler Menschen, diesen einzigartigen Naturraum erleben und zu gleich schützen zu wollen. Das bietet ein Nationalpark!     Mehr »

Zu der Berichterstattung, dass eine irakische, alleinerziehende Mutter mit ihren drei Kindern Paderborn verlässt, erklärt Sigrid Beer, Sprecherin für Petitionen der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Das ist eine tragische Wende in einer Geschichte, die eigentlich schon ein gutes Ende gefunden zu haben schien. Wie in der Mitteilung des Flüchtlingsarbeitskreises der Michaelsschulen zutreffend beschrieben, hatte die  Stadt Paderborn im Petitionsverfahren signalisiert, dass die Mutter mit ihren drei Kindern auch bei negativem Ausgang des Asylverfahrens nicht abgeschoben werden würde.   Mehr »

17.07.2018

Urteil im Fall Nenad M. ist Signal an Schulministerin

Zum heutigen Urteil im Fall Nenad M. erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Das Urteil im Fall Nenad M. ist auch ein Signal an die Schulministerin, die Inklusion und nicht das Förderschulsystem zu stärken. Es kann sein, dass Kinder spezielle Fördersettings für ihre Entwicklung brauchen. Diese dürfen aber niemals zur Einbahnstraße werden und müssen immer wieder überprüft werden

Die Förderschule ist keine Bewahreinrichtung vor der Regelschule, sie darf nicht zur so genannten Schonraumfalle werden. Dass eine geistige Behinderung über Jahre ungeprüft attestiert wird, verlangt nach dringender Klärung: Das Ministerium muss sicherstellen, dass es keine weiteren Fälle in den Förderschulen gibt, denen eine solche diagnostische Fehleinschätzung zugrunde liegt. Wenn Sprachbarrieren umgehend in Förderschulen führen, läuft etwas gehörig falsch. So werden Kinder dauerhaft stigmatisiert.“

Siehe hierzu auch Berichterstattung im WDR unter

 

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/foerderschueler-koeln-klage-nrw-urteil-landgericht-100.html

 

 

16.07.2018

Pluspunkt Bildung – Juli 2018

Pluspunkt Bildung – Juli 2018

05.07.2018

Gesamtschule Elsen besucht Landtag

Insgesamt 104 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsschule 10 nahmen meine Einladung in den Landtag wahr und haben  am Schülerprogramm des Landtags in teilgenommen.

Siehe ausführlich hier

 

 

04.07.2018

Pluspunkt Bildung – Schnellbrief - Juli 2018

Pluspunkt Bildung – Schnellbrief - Juli 2018

Zur den Ankündigungen von Schulministerin Yvonne Gebauer, 60 Talentschulen im Land einzurichten und die Erfassung des Unterrichtsausfalls neu zu organisieren, erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Bildungsgerechtigkeit muss ein zentrales Anliegen von uns allen sein. Die von Ministerin Gebauer angekündigten 60 Talentschulen werden diesem Vorsatz aber nicht gerecht, sie bleiben eine bildungspolitische Nebelkerze.   Mehr »

02.07.2018

Schäfereien in NRW – Landtagsfraktion Vorort

 

Viele Schäfer*innen sorgen sich um ihre Zukunft. Um sich über die aktuellen Probleme, aber auch über diesen traditionsreichen Beruf zu informieren, hat die Grüne Landtagsfraktion  Schäfereibetriebe in ganz NRW besucht. Siehe ausführlich hier.

In diesem Rahmen habe ich mich mit der Vorsitzenden des Schafzuchtvereins NRW Ortrun Humpert in Marienmünster-Löwendorf im Kreis Höxter getroffen.

„Der Austausch mit Frau Humpert hat mir noch mal eindrücklich gezeigt mit welchen Herausforderungen die Schäferei konfrontiert ist. Deswegen kann ich die Ablehnung eines gemeinsamen Antrags der Grünen und der Linken zur Einführung einer Weidetierprämie im Bundestag nicht nachvollziehen. Da fehlt jegliches ökologisches und landwirtschaftliches Verständnis. Sehr guten fachlichen Input habe ich von Frau Humpert auch zum Thema Herdenschutzhunde und den Umgang mit dem Wolf erhalten.“

28.06.2018

Kurz vor den Start

Die Paderborner Mitglieder der grünen Fraktion im Jugendlandtag sind eingetroffen:

Marie Sanders, Florian Brüll und Malte Joeres mit Sigrid Beer

25.06.2018

Pluspunkt Bildung Juni 2018

 

Pluspunkt Bildung Juni 2018

Von links: Martina Denkner, Uwe Rottermund, Sigrid Beer und Ricardo Blaszczyk. Foto: Ludger Roters.

Rund ein Fünftel aller Jugendlichen haben persönlich Erfahrung mit Mobbing im Internet. Angesichts dieser Zahl drängt sich die Frage auf, wie viele junge Menschen im Kreis Höxter durch Cyber-Mobbing in Not sind und ob sie Hilfe bekommen. Eine offizielle Beratungsstelle und ein Hilfenetzwerk gibt es bislang nicht.    Mehr »

Zur heutigen Vorstellung des Bündnisses für inklusive Bildung in NRW erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW:

„Wir begrüßen das breite Bündnis von Eltern, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, das sich klar zur Inklusion bekennt und ein ebensolches Bekenntnis der Landespolitik einfordert.    Mehr »

Zum heutigen Bericht von Ministerin Gebauer im Schulausschuss zum Thema Kopftuchverbot für Mädchen erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW:

„Die Ministerin bekräftigte, dass keine schulrechtlichen Änderungen vorgesehen sind und erhielt dafür zu Recht Unterstützung im Schulausschuss. Denn es gibt keinen begründbaren Anlass für eine Prüfung eines Verbots von Kopftüchern bei Kindern. Aber es besteht offensichtlich eine unterschiedliche Einschätzung von Schulministerin und Ministerpräsident Laschet sowie Minister Stamp und seiner Staatsekretärin Güler über die Notwendigkeit, ein Verbot zu prüfen.    Mehr »

Zum heute vorgestellten Gutachten zur G9-Kostenfolgeabschätzung erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Endlich liegen dank der Gutachter konkrete Zahlen zu den finanziellen Folgen der G9-Umstellung auf dem Tisch. Allerdings stimmt das Ergebnis nicht mit den schon vorliegenden Rückmeldungen aus Kommunen überein. Das Gutachten geht von lediglich 518 Millionen Euro einmaligen Kosten aus und rechnet zum Beispiel unrealistisch mit nur sechs notwendigen Neubauten – für ganz NRW.    Mehr »

Schul- und Kommunalausschuss des Landtages beschäftigen sich an diesem Mittwoch in einer Anhörung mit der Rückkehr zu G9. Dabei forderten zahlreiche Experten – unter anderem Vertreter von Städte- und Gemeindebund, Landkreis- und Städtetag sowie die anwesenden Beigeordneten –, dass die schwarz-gelbe Landesregierung alle entstehenden Kosten komplett tragen muss.

Dazu erklärt Sigrid Beer, Grüne Landtagsabgeordnete aus Paderborn:

„Erhöhter Raum- und Personalbedarf, aber auch steigende Ausgaben für Lernmittel und Schülerfahrten: Die Rückkehr zu G9 an den Gymnasien im Kreis Paderborn wird ohne Frage zusätzliche Kosten verursachen. Es ist nach wie vor aber völlig unklar, welche konkreten Mehrausgaben auf die Kommunen in NRW zukommen. Einzelne Prognosen aus Städten und Gemeinden zeigen schon jetzt, dass die berichtete Schätzung von einer Milliarde Euro Zusatzkosten für alle 396 NRW-Kommunen wohl an der Realität vorbei kalkuliert ist.   Mehr »

Die  Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer weist auf die kommende Bürgersprechstunde des Petitionsausschusses in  Rheda-Wiedenbrück hin:

Regelmäßig bietet der Petitionsausschuss des Landtags NRW Bürgersprechstunden in den verschiedenen Regionen in NRW an. „Ich freue mich, dass der Petitionsausschuss nun am 28.05.2018 in OWL eine Bürgersprechstunde anbietet.    Mehr »

Vom 28. – 30. Juni 2018 wird Marie Sanders, Schülerin des Pelizaeus-Gymnasiums, im Jugend-Landtag in Düsseldorf auf dem Platz der Paderborner Grünen Landtagsabgeordneten Sigrid Beer sitzen. Florian Brüll (Pelizaeus-Gymnasium) und Malte Joeres (Mauritius-Gymnasium), die sich ebenfalls bei der Paderborner Abgeordneten beworben hatten, konnte Frau Beer an ihre Fraktionskollegen Matthi Bolte-Richter und Arndt Klocke vermitteln. „Schön, dass ich so sogar drei Bewerbern aus dem Kreis Paderborn, die Teilnahme ermöglichen kann“, freut sich Sigrid Beer.

 

Fotounterschrift: (v.l.) Marie Sanders, Malte Joeres, Sigrid Beer, Florian Brüll

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Nach den heute von Minister Pinkwart vorgestellten Änderungen beim Ende 2016 verabschiedeten Landesentwicklungsplan (LEP) soll unter anderem das festgeschriebene Ziel eines zweiten Nationalparks in der Senne gestrichen werden. Hierzu erklären die Grünen Landtagsabgeordneten Sigrid Beer, Wibke Brems und Matthi Bolte- Richter:

„Die Streichung des Nationalparks Senne als festgeschriebenes Ziel aus dem Landesentwicklungsplan (LEP) ist eine Kampfansage an den Nationalpark und alle, die sich für ihn einsetzen. Hier wird mit einem Federstrich ein wichtiger Baustein der Regionalentwicklung ad acta gelegt. Wir werden uns im Landtag gegen dieses schnöde Vorgehen der CDU/FDP-Landesregierung gegen das wertvolle Naturerbe der Senne einsetzen.    Mehr »

Die nächste Stufe des Nacheiferns der AFD ist auch in Paderborn erreicht. Daniel Sieveke zieht gegen das Kirchenasyl zu Felde. Immerhin gehört er der Christlich-DU an. Immerhin wird sonst gerne davon geredet, dass wir eine christlich-jüdisch geprägte Gesellschaft sind.

Im Abschiebehype-Wettkampf wird aber jetzt das Kirchenasyl aufs Korn genommen.

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Er ist 13 Jahre alt und kämpft auf den unterschiedlichsten Ebenen gegen Cybermobbing: Lukas Pohland betreibt u.a. ein Hilfstelefon und hat heute auf unsere Einladung als Experte im Schulausschuss berichtet. Wie er den Tag im #ltnrw erlebt hat, verrät der Schüler im Video.   Mehr »

Der Europäische Gerichtshof hat heute geurteilt, dass kirchliche Arbeitgeber nicht bei jeder Stelle von Bewerbern eine Religionszugehörigkeit fordern dürfen. Dazu erklärt Sigrid Beer, religionspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Wir begrüßen das Urteil des EuGH, es bestätigt die Grüne Position beim kirchlichen Arbeitsrecht. Es ist in vielen kirchlichen Einrichtungen zudem auch längst Realität und gängige Praxis, dass Menschen ohne christliches Bekenntnis dort arbeiten. In Pflegeeinrichtungen beispielsweise wäre die Arbeit andernfalls auch kaum noch zu stemmen.    Mehr »

11.04.2018

Landesregierung muss jetzt Hilfsfonds für Bürgen von syrischen Geflüchteten einrichten

Der Integrationsausschuss des Landtags hat am 11.4.18  Experten zum Grünen Antrag „Landesregierung darf Bürgen von syrischen Geflüchteten finanziell nicht im Regen stehen lassen - zügig einen Hilfsfond auflegen!“ angehört.

In der Anhörung ist deutlich geworden: die Helfer*innen waren bei der Abgabe der Verpflichtungserklärungen davon ausgegangen, dass ihre finanzielle Verantwortung dann endet, wenn die syrischen Geflüchteten ihren Aufenthaltstitel erhalten. Nun drohen diesen hilfsbereiten Menschen Zahlungsverpflichtungen in fünfstelliger Höhe und damit große Belastungen für sie und ihre Familien. Bis der Bund für eine tragfähige Lösung sorgt, braucht es deshalb dringend einen Hilfsfonds des Landes.

Siehe dazu auch die Pressemitteilung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW)  „Wer für Notleidende gebürgt hat, soll nicht bestraft werden“. Die EKvW setzt sich ebenso  dafür ein, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung einen ausreichenden Hilfsfonds auflegt.

Pressemitteilung

13.04.2018

Pluspunkt Bildung April 2018

 

Pluspunkt Bildung April 2018

09.04.2018

Sigrid Beer bietet Sprechstunde an

Die Sprechstunde für Bürgerinnen- und Bürger von Sigrid Beer, Grüne Landtagsabgeordnete, findet am Freitag, 13.04.18, von 12-15 Uhr, in ihrem Wahlkreisbüro, Hillebrandstr. 5, statt. Anliegen an Frau Beer können in dieser Zeit persönlich vorgetragen werden.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um telefonische Anmeldung gebeten (Tel. 05251/6 93 84 10 oder per Mail an Opens window for sending emailSigrid.Beer(at)landtag.nrw.de).

Nicht nur am "Welttag gegen Rassismus": Offensive Auseinandersetzung mit den Rassisten, die in unseren Parlamenten sitzen.

 

 

28.03.2018

Kirchenasyl ist die Ultima Ratio um Geflüchteten beizustehen

Kirchenasyl ist die Ultima Ratio um Geflüchteten beizustehen Immer wieder gibt es Diskussionen zum Kirchenasyl. 160 Menschen leben laut aktuellen Zahlen in 129 Kirchenasylen in NRW. Das sind etwa doppelte so viele Kinder, Frauen und Männer als noch vor einem Jahr. Viele der Schutzsuchenden und ihrer Unterstützer*innen kenne ich persönlich. Hier meine persönlichen Eindrücke und eine Erklärung zu den steigenden Zahlen.

http://gruene-fraktion-nrw.de/aktuell/aktuelldetail/nachricht/kirchenasyl-ist-die-ultima-ratio-um-gefluechteten-beizustehen.html

08.03.2018

Sigrid Beer: Landesregierung hält mit Dynamik in Paderborn nicht mit

„Diese Antwort bringt der Stadt Paderborn leider weiterhin keine Klarheit“, kommentiert Sigrid Beer die Antwort von Minister Pinkwart auf ihre mit ihrem Fraktionskollegen Matthi Bolte-Richter gemeinsam gestellten Anfrage zu den Förderrichtlinien hinsichtlich der digitalen Modellregion.

Im Oktober 2017 hat das Wirtschaftsministerium NRW bekanntgegeben, dass Ostwestfalen-Lippe zur digitalen Modellregion werden soll, in der innovative Projekte im Bereich des E-Government und der digitalen Stadtentwicklung entwickelt und erprobt werden sollen.

Der Start in OWL sollte bereits Anfang 2018 erfolgen und für drei Jahre laufen. Das Ministerium ist aber immer noch dabei die Förderrichtlinien zu erstellen und verweist darauf, damit im vorgesehenen Zeitplan zu sein. „Da hält das Ministerium nicht mit der in Paderborn vorhandenen Dynamik mit“, kritisiert Beer. „Der Minister verweist darauf, dass die Kommunen derzeit ihre regionalen Digitalisierungskonzepte aufstellen. Die Stadt steht aber in den Startlöchern und wartet dringend darauf, die Förderrichtlinie zu erhalten, um Klarheit zu bekommen, welche Projekte überhaupt förderfähig sein werden. Anscheinend ist die Stadt Paderborn gezwungen, auf die anderen Kommunen zu warten. Minister Pinkwart stellt in seiner Antwort auch kein Datum in Aussicht, wann die Förderrichtlinien endlich vorliegen sollen.“

Da das Ministerium keinerlei Verzögerungen sieht, gibt es derzeit auch noch keine Hoffnung auf eine Ausweitung des Förderzeitraums. „Je mehr Zeit vergeht, umso weniger Zeit verbleibt für die Umsetzung“, sieht Sigrid Beer mit Sorge.

Die Grüne Landtagsfraktion hat das Thema „Digitale Musterkommunen“ jetzt auch für den Digitalausschuss nächste Woche als Berichtspunkt beantragt und erhofft sich hier detailliertere und konkretere Auskünfte von der Landesregierung.

Pressemitteilung

Antwort Kleine Anfrage 795

08.03.2018

G8/G9-Gesetz produziert Fragen und Verunsicherung

Mit der Vorstellung des Gesetzentwurfes ist Ministerin Gebauer zweierlei gelungen: Wichtige Fragen sind nach wie vor unbeantwortet, neue Probleme werden produziert.

Siehe hierzu meine Pressemitteilung und Kommunalinfo .

07.03.2018

Jugend-Landtag: Bewerbung als Parlamentsmitglied für drei Tage

Vom 28. – 30. Juni 2018 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. „Ich freue mich, im Landtag einmal wieder drei Tage lang durch einen engagierten jungen Menschen vertreten zu werden“, sagt die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer. „Der Austausch zwischen den Abgeordneten und Schülerinnen und Schülern bringt immer für beide Seiten etwas, das zeigen die vielfältigen positiven Erfahrungen aus den vergangenen Jahren.“

Beim dreitägigen „Jugend-Landtag“ schlüpfen die Jugendlichen aus ganz NRW in die Rolle der Abgeordneten und stellen die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nach. Jedes Mitglied des Landtags kann einen Jugendlichen in den Jugendlandtag einladen.

Ziel des „Jugend-Landtag“ ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern. Auch der diesjährige Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung - werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren direkt bei der Grünen Landtagsabgeordneten Sigrid Beer. „Die Bewerber/-in muss keiner politischen Jugendorganisation angehören, der Jugendlandtag ist ausdrücklich für alle offen“, betont Sigrid Beer.

Ausreichend für die Bewerbung sind eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit Adresse und Altersangabe sowie eine Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte, bis zum 09.04.18 an: WAHLKREISBÜRO Sigrid Beer MdL, Hillebrandstr. 5, 33102 Paderborn,

Tel. 05251-6 93 84 10, Fax - 6 93 84 62, sigrid.beer@landtag.nrw.de

Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Jugend und Parlament“ des Landtags NRW, Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik "Jugend-Landtag".

20.02.2018

Sigrid Beer: Wann kommt die Landesregierung bei der digitale Modellregion in die Gänge?

„Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Erstellung der Förderrichtlinien und der Experimentierklausel?“, will die Paderborner Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer wissen und hat deshalb mit dem Kollegen Matthi Bolte-Richter eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt.

Im Oktober 2017 hat das Wirtschaftsministerium NRW bekanntgegeben, dass Ostwestfalen-Lippe zur digitalen Modellregion werden soll, in der innovative Projekte im Bereich des E-Government und der digitalen Stadtentwicklung entwickelt und erprobt werden sollen. Der Start in OWL sollte bereits Anfang 2018 erfolgen und für drei Jahre laufen.

Wie in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Paderborn am 30.01.2018 von der Stadtverwaltung bekannt gegeben wurde, wird sich der Beginn aber um Monate verzögern. Die Stadt sei bestens vorbereitet, verantwortlich für die Verzöge-rung sei das Land als Geldgeber, bei dem noch Unklarheiten bei den Förderrichtlinien, der Experimentierklausel und der Höhe der Unterstützung für Personalkosten in den Kommunen herrsche.

Sigrid Beer will deshalb genau Auskunft von der Landesregierung: „Welche Schwierigkei-ten gibt es bei der Erstellung der Förderrichtlinien und der Experimentierklausel? Welchen Anteil der durch die Umsetzung der digitalen Modellregion OWL und der Referenzkommunen entstehenden Personalkosten wird das Land NRW übernehmen? Bis zu welchem Zeitpunkt plant das Ministerium die Ursachen der Verzögerungen zu beheben, damit die Modellregion OWL mit der Auswahl und der Umsetzung der einzelnen Projekte beginnen können?“

„Die Stadt Paderborn benötigt dringend Klarheit und muss für ihre Planungen auch wis-sen, ob sich durch die Verzögerungen auch der Förderrahmen für die digitale Modellregion OWL ändern wird,“ kommentiert Sigrid Beer.

 

Sigrid Beer

MdL BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

im Landtag NRW

Platz des Landtags 1

40221 Düsseldorf

Tel: 02 11/884-2805

Fax:  02 11/884-3517

 

Kleine Anfrage

30.01.2018

Närrischer Landtag

Auch dieses Jahr habe ich wieder eine Delegation der Karnevalsabteilung der TuRa Elsen zum Närrischen Landtag in Düsseldorf eingeladen. Karnevalsspaß und politische Botschaft verbinden: dieses Jahr unter dem Motto „Make America free again“

29.01.2018

Beer: PISA-Sonderauswertung muss im Landtag diskutiert werden

Zur heute vorgestellten PISA-Sonderauswertung erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Trotz leichter Verbesserungen im Vergleich zu vor zehn Jahren zeigen die aktuellen PISA-Zahlen, dass der Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern noch immer stark von ihrer sozialen Herkunft abhängt. Das muss uns weiter antreiben, die Chancen für alle Kinder und Jugendliche zu verbessern.

Die Sonderauswertung sollte intensiv und zeitnah im Landtag diskutiert werden. Deshalb haben wir einen entsprechenden Berichtspunkt für die nächste Sitzung des Schulausschusses beantragt. Wir müssen darüber reden, wie wir Ressourcen zielgerichtet einsetzen, um Benachteiligungen und Bildungsarmut abzubauen. Auch eine Stärkung des Ganztags muss dabei ein Thema sein, sowohl in der Grundschule, als auch an den weiterführenden Schulen – inklusive des Gymnasiums.“

_______________________________

verantwortlich:

Jan Miebach

-Pressesprecher-

Jan.Miebach@landtag.nrw.de

Tel.: 0211 884 2180

mobil: 0151 52 45 045 7

GRÜNE Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen

Platz des Landtags 1,40221 Düsseldorf

25.01.2018

Pluspunkt Bildung Januar 2018

 

Pluspunkt Bildung Januar 2018

19.12.2017

Beer: Ministerin muss Qualität des Offenen Ganztags stärken

Zum heutigen Haushaltsbeschluss der GRÜNEN Landtagsfraktion zum Offenen Ganztag und der Vorstellung der Pläne von Schulministerin Gebauer erklärt Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin:

„Es ist richtig, dass Kinder ehrenamtliches Engagement oder auch sportliche Aktivitäten mit dem Offenen Ganztag vereinbaren können sollen. Und natürlich müssen auch familiäre Belange berücksichtigt werden. Daher sind wir auf die Details des angekündigten neuen Erlasses gespannt.  

Wichtig ist, dass die Lösung nicht das im Koalitionsvertrag angekündigte Platzsharing ist. Zwei oder mehr Schüler auf einen OGS-Platz – diese Ankündigung hat bei Trägern, Kommunen, Einrichtungen und Eltern bereits für Verärgerung gesorgt. Denn so bliebe die notwendige Verlässlichkeit und pädagogische Bindung des Ganztages auf der Strecke.

Es geht aber vor allem um die Qualität des Offenen Ganztags, der attraktiv für Schüler und Eltern sein muss. Daher wollen wir die Qualität stärken – überall im Land, auch in finanzschwachen Kommunen. Das Land kann hier über feste Personalschlüssel Qualitätsstandards entwickeln. Die Grüne Fraktion hat daher heute mit einem Änderungsantrag zum Haushalt 2018 beschlossen, die Mittel für den Offenen Ganztag um rund 104 Millionen Euro zu erhöhen. So könnte ab dem nächsten Schuljahr zweckgebunden je eine halbe Erzieherstelle für je 25 Schüler bzw. 12 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf finanziert werden.“

_______________________________

verantwortlich:
Jan Miebach
-Pressesprecher-
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ZUKUNFT IST JETZT!

 

 

13.12.2017

Sigrid Beer: Die Bahnunterführung am Rosentor darf nicht zum „BER“- Paderborn werden.

Sigrid Beer will das Vertrösten auf unabsehbare Zeit bei der Bahnunterführung am Rosentor genauso wenig hinnehmen wie die grüne Stadtratsfraktion in Paderborn, die auch beharrlich am Thema arbeitet. Deshalb hat die grüne Landtagsabgeordnete eine Anfrage in der Bahnsprechstunde im Landtag gestellt.  

In der schriftlichen Antwort führt die Deutsche Bahn AG zur Anfrage von Sigrid Beer aus:

„Ein Vorziehen der Planungen für eine Unterquerung der Bahnstrecke ist grundsätzlich möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die noch offenen Punkte - z. B. die Einbindung in das bzw. die Finanzierung der Maßnahme durch das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) - durch die Stadt Paderborn geklärt werden.“  

Dazu Sigrid  Beer:„ Die Antwort der Bahn macht deutlich, welche Aufgaben ohne Verzögerung zu bearbeiten sind, damit die Realisierung der Unterquerung am Rosentor nicht zum Ewigkeitsprojekt á la Flughafen BER wird. Es darf der Bahn kein Vorwand geliefert werden, der Planungen noch weiter verzögern könnte.

Wenn die Bahn in ihrem Schreiben bestätigt, dass sie der Auflassung des Bahnübergangs „Rosentor“ grundsätzlich positiv gegenübersteht, dann müssen jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, die umfänglichen Planungen auf den Weg zu bringen und zu beschleunigen. Wer sich damit abfindet erst in die Vorhabenplanung ab 2023 zu kommen, riskiert, dann in der Prioritätenliste immer wieder nach hinten geschoben zu werden. Die Planungen müssen so schnell wie möglich konkret begonnen werden. Und erst dann entscheidet sich, ob nicht vielleicht doch noch früher etwas gelingen kann!“

Pressemitteilung Paderborn Rosentor 13.12.2017

Antwort Bahnsprechstunde Dezember 2017

 

 

21.11.2017

Sigrid Beer zur Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung gewählt

Die  Grüne Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung hat am vergangenen Freitag in Erfurt die Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer aus Paderborn zur Sprecherin gewählt. Damit löst sie Marie-Luise von Harlem, Landtagsabgeordnete in Brandenburg, ab. Co-Sprecher ist – wie in den Vorjahren - Hans-Juergen Kuhn, Berlin.

„Die Arbeit in der BAG Bildung hat für mich immer einen besonderen Reiz und eine besondere Attraktivität. Als bildungspolitische Sprecherin meiner Fraktion freue ich mich, dass in der BAG die unterschiedlichen Länderperspektiven zusammengeführt werden. Der Blick über den Tellerrand ist zielführend, um die bedeutsamen bildungspolitischen Stränge herauszuarbeiten und Ziele und Leitlinien für die grüne Programmatik zu entwickeln.

Die bildungspolitischen Fragen, die wir bewegen, sind im Kern gerade auch gesellschafts- und sozialpolitische Zukunftsfragen. Sie betreffen notwendige Transformationsprozesse (z.B. Inklusion, Digitalisierung) und existentielle Grundlegungen politischen Zielsetzungen wie sie sich in den Sustainable Development Goals (SDGs) spiegeln“, führt Beer zur Arbeit in der BAG aus.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Bildung wählt für die Dauer von zwei Jahren Sprecher*innen. Sie sind auf der Bundesebene Ansprechpartner vieler Verbände. Die BAG besteht aus den Delegierten der Landesverbände, Landtagsfraktionen und der Bundestagsfraktion.

 

Foto: von links nach rechts - Hans-Juergen Kuhn, Sigrid Beer, Marie-Luise von Harlem

08.11.2017

Gespräch mit Vertretern des VBE

Diese Woche habe ich Udo Beckmann, Stefan Behlau und Matthias Kürten vom VBE zu einem Gespräch zur bildungspolitischen Lage getroffen. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Situation an den Grundschulen.

Der neue VBE Landesvorstand wird am 24.11.17 gewählt. Ich werde an der Tagung und der aktuellen bildungspolitischen Debatte gerne teilnehmen.

18.10.2017

Gemeinsam stark gegen Mobbing im Netz

Beleidigt, bloßgestellt, bedroht – jede*r siebte Schüler*in wurde bereits in Sozialen Netzwerken oder per WhatsApp gemobbt. Mit Lukas Pohland habe ich mich über dieses Problem ausgetauscht. Der 13-Jährige wurde selbst online gemobbt und hilft nun anderen Jugendlichen. Gemeinsam mit der Cyberpsychologin Dr. Catarina Katzer hat er Maßnahmen gegen Cybermobbing an Schulen entwickelt und sich an die Landespolitik gewandt.

Ausführlich unter

http://gruene-fraktion-nrw.de/aktuell/aktuelldetail/nachricht/gemeinsam-stark-gegen-mobbing-im-netz.html

Pressebericht:

Download: Artikel aus "NRZ.de"

 

Auch der WDR hat in seiner Lokalzeit Dortmund berichtet :

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video--jaehriger-engagiert-sich-gegen-cybermobbing-100.html

Hier meine Plenarrede vom 12.10.17 , in der ich unter anderem auf den unsäglichen Beitrag des AfD-Fraktionsmitglieds Helmut Seifen vom Vortag reagiere.

https://sigrid-beer.de/userspace/NW/sigrid_beer/Dokumente/171012-Rede-SBeer.pdf   Mehr »

29.09.2017

Beer fragt Ministerin: Wann erhalten Eltern, Schulen und Kommunen Klarheit bei der Frage G8 oder G9?

Eltern von 4.-Klässlern werden in den nächsten Wochen eine weiterführende Schule suchen. Sie sind verunsichert, weil sie nicht wissen können, ob das ausgesuchte Gymnasium 2019 auf G9 umstellt oder bei G8 bleibt.

„Die neue Landesregierung lässt die Eltern, Schüler, Schulen und Kommunen bisher völlig im Unklaren, wie die Rückkehr zum G9 organisiert wird. Das führt so weit, dass der Städte- und Gemeindebund sich gezwungen sah, die Aufgabe der Landesregierung zu übernehmen und die Kommunen zu informieren“, kritisiert die schulpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Sigrid Beer.

Beer will in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung  deshalb wissen: „Warum überlässt es das Schulministerium den Kommunalen Spitzenverbänden, die Kommunen und dann damit hoffentlich mittelbar die Gymnasien über den aktuellen Sachstand der Überlegungen zur Entwicklung von G8/G9 zu informieren?“

„Es kann nicht sein, dass die Gymnasien auf völlig ungesicherter Grundlage mit dem Diskussions- und Entscheidungsprozess beginnen müssen. Die neue Landesregierung muss schnell einen Zeitplan für die Umstellung vorlegen und ihrer Informationspflicht nachkommen“. Auch hierzu erwartet Beer klare Antworten auf ihre Anfrage.

Alle Parteien in NRW haben sich für Änderungen beim achtjährigen Bildungsgang (G8) zum Abitur an Gymnasien ausgesprochen. Die Koalition von CDU und FDP hat in ihrem Koalitionsvertrag ausgeführt, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 der neunjährige Bildungsgang (G9) eingeführt wird. Gleichzeitig werde Gymnasien „eine unbürokratische Entscheidungsmöglichkeit für G8 eröffnet.“ In ihrer Schuljahresauftaktpressekonferenz hat Schulministerin Yvonne Gebauer ausgeführt, dass die Umstellung auf G9 zum Schuljahr 2019/2020 nicht nur für die Klasse 5 gelten soll, sondern auch für die Klasse 6. Betroffenen Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs sind zur Zeit in Klasse 4 und ihr Entscheidung für eine weiterführende Schule steht unmittelbar bevor.

Deshalb möchte  Beer von der Landesregierung auch wissen: „Wie ist die Situation von Eltern rechtlich zu bewerten, die ihr Kind 2018 an einem Gymnasium angemeldet haben in der Erwartung, dass es 2019 auf G9 umstellt, und dann feststellen müssen, dass es bei G8 bleibt?“

Kleine Anfrage

 

 

22.09.2017

Newsletter Pluspunkt Bildung September 2017

 

Newsletter Pluspunkt Bildung September 2017

18.09.2017

U-28 Gespräch

Am 18. September 2017 habe ich in meinem Büro Vertreter*innen des BDKJ zu einem Austausch über  wichtige jugendpolitische Themen getroffen.

Siehe dazu der Bericht des BDKJ unter

http://www.bdkj-paderborn.de/aktuelles-termine/aktuelles/aktuelles-detail/naechstes-u-28-gespraech.html

 

v.l.: Sebastian Koppers, Sigrid Beer und Anna Lena Schröder (Foto: BDKJ)

15.09.2017

Einseitige Wahlkampfhilfe durch Ministerin?

Nach Berichten der Neuen Westfälischen und des Westfalen-Blatts hat Schulministerin Yvonne Gebauer am 8. September ein Berufskolleg und eine Realschule in Paderborn besucht. Sie wurde, wie auf dem Zeitungsfoto gut zu erkennen ist, allein von den FDP-Abgeordneten Marc Lürbke (Paderborn) und Martina Hannen (Lage) begleitet.

Hierzu Sigrid Beer MdL:

Einseitige Wahlkampfhilfe durch Ministerin?

Wegen des Besuchs eines Berufskollegs und einer Realschule in Paderborn von Schulministerin Yvonne Gebauer am 8. September in Begleitung der FDP-Landtagsabgeordneten Marc Lürbke (Paderborn) und Martina Hannen (Lage) hat die Grüne Paderborner Landtagsabgeordnete Sigrid Beer nun eine Anfrage an die Landesregierung gestellt.

„Bislang war es guter Brauch in NRW wie in anderen Bundesländern auch, vor allem kurz vor der Wahl von einem Besuch öffentlicher Einrichtungen durch Abgeordnete abzusehen. Dazu hat regelmäßig das Ministerium schriftlich informiert. Eine Ausnahme bildeten Podiumsdiskussionen zur Wahl, zu denen die Schulen alle im Parlament vertretenen Parteien einladen. Will die neue Landesregierung jetzt von dem abweichen, was über Jahrzehnte demokratischer Konsens war?“,  fragt sich Beer. Deshalb will sie nun von der Landesregierung wissen, wie diese dem Eindruck einseitiger Wahlkampfhilfe  begegnen will.

Sigrid Beer betont dabei: „Grundsätzlich sind Besuche von Ministerinnen und Ministern sowie von Abgeordneten in Bildungseinrichtungen ein wichtiges Mittel, um sich aus erster Hand über Probleme und Bedarfe zu informieren und die Auswirkung der Politik des Landes auf das Schulleben wahrzunehmen. Ich habe es immer begrüßt, dass es guter Brauch der vergangenen Landesregierungen gewesen war, bei Besuchen von Landesministerinnen und -ministern die örtlichen Landtagsabgeordneten zu informieren und zur Begleitung einzuladen. Ausschließlich der örtliche Bezug und nicht die Fraktionszugehörigkeit spielten dabei eine Rolle.

Von diesen Gepflogenheiten hat sich die Ministerin im Wahlkampf offensichtlich verabschiedet.“

Kleine Anfrage 303

 

 

06.09.2017

Medizinische Fakultät OWL – Wir brauchen Antworten statt Ankündigungen!

Zusammen mit meinen Fraktionskolleg*innen aus OWL haben wir eine Kleine Anfrage zu den Planungen der Landesregierung für die Einrichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld gestellt.

Bisher gibt es in Sachen Medizinischer Fakultät OWL nur Überschriften. Da bleiben sich CDU und FDP treu. Schon bis 2010 blieb das Duo Pinkwart/Laumann Konzept und Finanzen schuldig. Wir wollen, dass die neue Landesregierung jetzt „Butter bei die Fische“ gibt. 

Hier die Anfrage:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-497.pdf

28.08.2017

Newsletter Pluspunkt Bildung August 2017

 

Newsletter Pluspunkt Bildung August 2017

Zu den Informationen der Schulministerin zum Schuljahresauftakt erklärt Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Wir werden die Umsetzung der Ankündigungen der neuen Schulministerin kritisch begleiten. Positiv ist ihr klares Bekenntnis zur Inklusion und der Umsetzung dieses Menschenrechts, Antworten auf die versprochene Ressourcenausstattung blieb sie aber schuldig.   Mehr »

18.08.2017

MdL Sigrid Beer besuchte das Flüchtlingsprojekt der Schulen St. Michael

Kurz vor den Sommerferien erhielt der Flüchtlingsarbeitskreis der Schulen St. Michael und sein Integrationsprojekt mit nach wie vor ca. 20 Kindern und Erwachsenen aus vier Nationen Besuch von Sigrid Beer, der Abgeordneten der Grünen im Düsseldorfer Landtag. Sie besuchte das Begegnungscafé der Flüchtlinge, das in der Cafeteria alle 6 bis 8 Wochen angeboten wird. Frau Beer wollte sich selbst vor Ort noch einmal über die drohende Abschiebung einiger Familien informieren und die betroffenen Personen aus dem Irak und Aserbaidschan persönlich kennen lernen. Für Rana Al Rahil, die alleinerziehende Mutter aus dem Irak und ihren drei Kindern, deren Klage auf Asylanerkennung abgelehnt worden war, hatte der Flüchtlingsarbeitskreis bereits auf Vorschlag von Frau Beer eine Petition beim Landtag NRW eingereicht. Für diese Familie, so wie für zwei andere aus dem St. Michaelprojekt möchte sich die Landtagsabgeordnete direkt nach den Sommerferien weiter persönlich einsetzen. Diese positive Botschaft bestärkt die Mitarbeiterinnen des Flüchtlingsarbeitskreis der Schulen St. Michael, sowie die daran aktiven Schülerinnen der Politik-AG, sich auch nach den Sommerferien weiterhin für diese Arbeit einzusetzen und das Integrationsprojekt fortzuführen. Ebenso kann diese aktive Gruppe auch auf eine engagierte Aktion zurückblicken, die sie in den letzten beiden Schulwochen an St. Michael durchgeführt hat. Dem Aufruf des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier folgend, hat die Schulgemeinde durch Klassensammlungen und verschiedene Klassenaktionen für die vom Hunger bedrohten Länder Ostafrikas 1973, 88 Euro gesammelt und diesen Betrag der Diakonie "Katastrophenhilfe" in Berlin überwiesen, die alle diesbezüglich bis August eingezahlten Spenden verdoppeln wird.

 

(Artikel von Schulseelsorgerin Bettina Schmidt / auf dem Bild zu sehen: Frau Beer, die Flüchtlingsfamilien aus dem Integrationsprojekt St. Michael, der Flüchtlingsarbeitskreis und die Schülerinnen der Politik-AG)

 

 

18.07.2017

Beer ist Sprecherin für Bildung, Petitionen und Religionspolitik

Schon mit dem ersten Tag und Konstituierung des Landtags hat Sigrid Beer ihre Tätigkeit im Petitionsausschuss wieder aufgenommen. Seit 2005 ist sie dieser Aufgabe eng verbunden und jetzt auch wieder als Sprecherin der GRÜNEN im Landtag.

Als einer ihrer ersten Fälle war und ist sie sofort mit dem Schicksal der in Deutschland geborenen Bivsi befasst, der breit durch die Medien ging, nachdem die 14jährige aus der Schule direkt zur Abschiebung nach Nepal geholt wurde. Aufenthaltsrechtliche Fragen werden an Bedeutung zunehmen, ist die Abgeordnete überzeugt. „Jenseits der Einzelfälle, die der Petitionsausschuss bearbeitet, brauchen wir dringend eine Altfallregelung. Das zeigen die Reaktionen auf den Fall aus Duisburg.“

Für Sigrid Beer gibt es vernehmbare Verschiebungen im politischen Diskurs. Dazu gehört auch der politische Wettlauf um die Zahl von Abschiebungen - auch wenn klar ist, dass nicht alle Menschen, die zu uns kommen, dauerhaft bleiben können:

„Dass für den Paderborner Flughafen Abschiebungen quasi zum neuen Geschäftsmodell werden sollen, halte ich für zynisch.“ bezieht Beer deutliche Position zu der Initiative der CDU-Landräte und des SPD Oberbürgermeisters in OWL.

Auch die Bildungspolitik bleibt weiterhin ein Schwerpunkt für Sigrid Beer. Als bildungspolitische Sprecherin ist sie im Schulausschuss Mitglied. Das Moratorium bezüglich der Schließung von Förderschulen und die Debatte zu G8 und G9 haben die letzte Plenumssitzung bestimmt. Sigrid Beer teilt die Einschätzung der Lehrerverbände GEW und VBE. „Die Landesregierung musste zugeben, dass sie nicht einfach in die kommunale Selbstverwaltung eingreifen kann. Sie hat allerdings für reichlich Verunsicherung gesorgt. Die Verbände rechnen vor, dass der Erhalt von sehr kleinen Schulen zusätzlich 500 Sonderpädagogen erforderlich machen würde. Werden die jetzt aus dem Gemeinsamen Lernen abgezogen? Müssen Eltern jetzt wieder um den Platz im gemeinsamen Lernen bangen?“ Die neue Ministerin ist die Antworten darauf schuldig geblieben.

Zum Koalitionsvertrag von CDU und FDP zieht Sigrid Beer folgendes Fazit:

„Der Koalitionsvertrag ist ein Konvolut aus hochpreisigen Versprechungen, ideologischer Rückabwicklungsrhetorik und altbekanntem Entfesselungs- und Entbürokratisierungssprech ohne Substanz. Schaut man sich das Werk genauer an, stellt sich zuallererst die Frage: Wie soll das alles finanziert werden? Nimmt man das „Wahlversprechen“ der CDU ernst, dass alle neuen Ausgaben durch Einsparungen finanziert werden, kommen harte Verteilungskämpfe aufs Land zu. „Wer wissen will, was das Land wo wirklich investieren will und wo gestrichen wird, der muss bis nach der Bundestagswahl warten. Erst dann liegt der Haushalt auf dem Tisch. Ein Schelm, wer dahinter Absicht vermutet? Wir werden sehr darauf achten, dass die notwendige Weiterschreibung der Investitionen in Bildung tatsächlich erfolgt, egal ob Schule oder KiTa“, so Beer.

Die Ankündigungen des Wirtschaftsministers Pinkwart für wirtschaftliche und digitale Innovation lediglich das Rheinland im Blick zu haben, löste nicht nur beim Jubiläum des Technologieparks Kopfschütteln aus. An der Innovationsregion OWL vorbei zu regieren werden wir der FDP nicht durchgehen lassen.

Das ideologische Umgehen mit der Windkraft lässt die Ankündigung von CDU und FDP, man bekenne sich zum Pariser Klimaabkommen, sehr hohl klingen. Wer an fossilen Energieträgern wie Kohle festhalten will, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und verspielt Zukunft.

Sigrid Beer war Mitglied der Kommission des Bundesvorstandes der GRÜNEN zu Fragen von Staat, Religionen und Weltanschauungen und übernimmt in der neuen Fraktion auch das Amt der Sprecherin. Ganz oben auf der politischen Agenda steht die Sicherung des Lehrstuhls für Islamische Theologie an der Universität Paderborn. „Die dialogische Zusammenarbeit der unterschiedlichen Theologien in einer Fakultät ist beispielhaft.“ Beer hat schon frühzeitig in der Kommissionsarbeit auf der Bundesebene deutlich gemacht, dass die Islamverbände aus grüner Sicht derzeit nicht als Religionsgemeinschaften anerkennungsfähig sind. „Wir brauchen eine verfassungsrechtlich tragfähige Grundlage. Die muss mit den Betroffenen geklärt werden. Dazu gehört auch, dass es keine politischen, staatsreligiösen Einmischungen von außen gibt.“

 

 

27.06.2017

Sigrid Beer gratuliert dem neuen Ministerpräsidenten zur Wahl

In der Politik sollte das immer Prinzip sein. Menschlich im persönlichen Miteinander sein - aber klar und fair im politischen Ringen, im Streit um den besten Weg und die beste Lösung. So konnte ich auch mit Armin Laschet u.a. als Parlamentarischer Geschäftsfürer der CDU fair zusammenarbeiten. Es ist richtig, wenn es um das Bild von Politik geht, zu betonen, dass wir immer wieder miteinander reden können müssen. In welcher Rolle auch immer.

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch an Armin Laschet zum Amt des Ministerpräsidenten! In der Sache werden wir die neue Koalition konsequent stellen und unsere Oppositionsrolle ausfüllen. Vernehmbar, klar und fair!

 

Foto von Eric Alexander Lichtenscheidt

 

 

23.06.2017

Grundgesetz schützt vor Ökonomisierung

Zur Berichterstattung zu erweiterten Sonntagsöffnungen auch in Paderborn erklärt Sigrid Beer MdL:

„Da wird bei der Werbegemeinschaft Paderborn aber schnell der Schalter umgelegt. Und die geneigten Betrachter fragen sich: Wo war und ist die wirkliche Haltung in der gesamten Karussellfahrt. Erst das vorschnelle Abblasen der Libori-Öffnung in der Auseinandersetzung mit Verdi um die anlassbezogene Sonntagsöffnung und dann das Beteuern, man wolle doch nur vier Sonntage rechtsicher öffnen. Jetzt wird plötzlich von 6 Sonntagen gesprochen. Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP in NRW scheint die wahren Begehrlichkeiten aufzudecken.

Die selbsternannten schwarz-gelben Entfesselungskünstler verkennen dabei das verfassungsrechtlich geschützte Gut des Sonn- und Feiertagsschutz und verdrängen das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.5.2017: Der Sonntag ist als Tag der Arbeitsruhe und seelischen Erhebung gesetzlich geschützt. Das sind bundesverfassungsrechtliche Anforderungen des Sonntagsschutzes. „Als Sachgrund reiche das alleinige Umsatz- und Erwerbsinteresse der Handelsbetriebe und das Shoppinginteresse der Kundschaft gerade nicht aus. Darüber hinaus müsse ein gewichtiges öffentliches Interesse bestehen, um die beabsichtigte Ladenöffnung in ihrem zeitlichen, räumlichen und gegenständlichen Umfang zu rechtfertigen“, so das Bundesverwaltungsgericht.

Dieser grundgesetzlich geregelte Schutz wurzelt zwar in einer religiös-christlichen Tradition. Hier streiten aber auch Gewerkschaften und Kirchen zurecht gemeinsam. In unserer säkularisierten Gesellschafts- und Staatsordnung hat der Sonn- und Feiertagsschutz eine unerlässliche Funktion: Er dient der physischen und psychischen Regeneration, zielt also auf profane Ziele wie persönliche Ruhe, Besinnung, Erholung und Zerstreuung. Er ist zugleich angelegt auf den Schutz von Grundrechten, die in besonderem Maße auf Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung angewiesen sind. Das gilt etwa für Ehe und Familie, für die Mitgliedschaft in Vereinen oder die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben. Letztlich dient der Sonn-und Feiertagsschutz dem Menschen um seiner selbst willen, indem er ökonomischem Nutzdenken Grenzen setzt. Wir sollten uns hüten, diese verfassungsrechtlich geschützten Ziele fahrlässig preiszugeben.

 Bei allem berechtigten Interesse, den stationären Handel zu stärken, ist dem Online-Handel mit der Frage von Steigerungen der Sonntagsöffnungen auch nicht grundlegend beizukommen. Es geht vielmehr auch um Arbeitsbedingungen der Onlineriesen und wo für das Gemeinwesen die Steuern gezahlt werden. Hier muss der Gesetzgeber handeln, bis hin zur europäischen Ebene.“

 

 

 

 

09.06.2017

»Eine Stimme für Menschen ohne Religion zu sein, wird immer schwieriger«

Zehra Pala, Vorsitzende des atheistischen Vereins Ateizm Derneği, sowie die Vorstandsmitglieder Betül Altuntaş und Mehmet Emin Uçbağlar teafen sich mit meiner Fraktionskollegin Berivan Aymaz und mir.

Der Verein hatte am 3. Juni den Sapio-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) erhalten. Mit dem Preis werden seit 2008 Personen und Organisationen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise um die Wahrung der allgemeinen Menschrechte und der  Weltanschauungsfreiheit verdient gemacht haben und sich für die konsequente Trennung von Staat und Religion einsetzen. Die Vorsitzende stellt fest: »Seit dem Putschversuch in der Türkei im vergangenen Jahr hat sich das gesellschaftliche Klima sehr verändert«

Siehe http://gruene-fraktion-nrw.de/detail/nachricht/eine-stimme-fuer-menschen-ohne-religion-zu-haben-wird-immer-schwieriger.html

07.06.2017

Aufruf: Für eine Politik der Vernunft. Aufrüstungsspirale stoppen - Frieden und Gerechtigkeit fördern.

Eine Politik der Vernunft stärkt zivile Friedensförderung; unterlässt, was den Frieden gefährdet; verhindert Radikalisierung und Gewalt durch Prävention; schafft für alle Menschen Perspektiven auf ein Leben in Frieden, Freiheit und Sicherheit.

Weitere Infos und die Möglichkeit, diesen Aufruf mit zu unterzeichnen, unter www.politikdervernunft.de.

Am 14. Mai haben wir Grünen ein bittere Wahlniederlage erlebt. Wir sind damit in der nächsten Legislaturperiode Oppositionspartei. Die Gründe für diese Niederlage werden wir parteiintern genau analysieren.

Allen Wählerinnen und Wählern, die den Grünen und auch mir persönlich durch Ihre Stimme Ihr Vertrauen ausgesprochen haben, möchte ich herzlich danken!

CETA mit Gruenen stoppen

Zweitstimme ist Zukunftsstimme für Umwelt und Gerechtigkeit.

https://blog.campact.de/2017/05/wahl-in-nordrhein-westfalen-so-kann-deine-stimme-ceta-stoppen/

 

 

 

12.05.2017

Podium am Richard-von-Weizäcker-Berufskolleg Paderborn 12.05.2017

Bilder von der „Demokratie Leben! Tour der Landeszentrale für politische Bildung NRW“ heute im Richard-von Weizäcker-Berufskolleg.

https://www.politische-bildung.nrw.de/wir/projekte/demokratie-tour/index.html

Ein großer Dank gilt der Schule für die Initiative und Ausrichtung der Diskussion.

Podium und Diskussion dort – Gespräche mit Schüler*innen im Anschluss

10.05.2017

Bürger treffen beim Burger

Am Grünen Foodtruck gab es Veggie-Burger, Smoothies und Bio-Äpfel. Viele Bürgerinnen und Bürger suchten das Gespräch mit dem Co-Fraktionsvorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion Anton Hofreiter. Das ließ sich auch nicht der Küchenchef des Westphalenhofs und sein Team entgehen!

Siehe auch

http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/21776866_Wahlkampf-Anton-Hofreiter-Gruenen-wirbt-fuer-Gesundes.html

09.05.2017

Pluspunkt Bildung Mai 2017

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

kürzlich war ich zu einem Gespräch mit Vertreter*innen der IHK in NRW eingeladen. Dort wurde auch das Thema Bildung angesprochen und die Anforderungen, denen sich Schulen und damit auch Lehrer*innen heute stellen müssen. Alle Anwesenden waren sich sofort einig darin, dass die Kolleg*innen ein herausragendes Engagement zeigen, das nicht hoch genug geschätzt werden kann – vom Einsatz für arme Kinder und das Schulessen, über Unterrichtsentwicklung und den Inklusionsprozess bis zur Aufnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Daran schloss sich dann jedoch die Frage an, ob man die Entwicklungsprozesse nicht hintereinander »schalten« müsse.

Aber die Berufsorientierung und -vorbereitung habe dann auch Priorität. Und die MINT-Förderung und, und, und…

Der zugegeben kurz zusammengefasste Ausschnitt aus dieser Debatte zeigt, wie komplex die Fragen der Entwicklungen im Schulsystem tatsächlich sind. Aufgaben wie Integration und Inklusion sind Generationenaufgaben. Lehrerausbildung und -fortbildung sind gefordert wie der Schulbau und die Ausstattung sowie die Unterrichts- und Materialentwicklung. Wer wartet auf wen, wann ist was dran? Und bitte, verstehen Sie das nicht als Plädoyer, man könne aus dem Nichts heraus starten. Natürlich braucht es Ressourcen und Unterstützung sowie vorbereitende und begleitende Hilfen. Und das am besten sofort!

Es müssen die notwendigen Entwicklungen an den entscheidenden Stellen nachhaltig angepackt werden: in der Ausbildung, in der Fortbildung, in der Beratung, in der kontinuierlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen und Steuerung auf der Grundlage der Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Prozessen.

Nach dem enormen Aufwuchs des Schulhaushalts um circa 4 Milliarden Euro und den circa 20.000 Stellen mehr als von schwarz-gelb geplant, muss in der nächsten Legislaturperiode, nach meiner Überzeugung nun eine Stundenentlastung für Teamarbeit und ein wirkungsvoller Sozialindex ganz oben stehen. Ein erster kleiner Schritt ist getan mit 300 Stellen für die Teamzeiten im neuen Haushalt. Dies muss aber konsequent ausgebaut werden, um Belastungen zu begegnen.

Ich danke allen, die mir in der Legislatur verlässliche, offene und konstruktiv-kritische Gesprächspartner*innen gewesen sind. Ich durfte viel von und mit Ihnen lernen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre/Eure

Sigrid Beer

Inhalt

·       Haushalt 2017: Gute Nachrichten für Lehrkräfte

·       Publikation: »Demokratie leben und lernen«

·       Publikation: »Philosophieren mit Kindern«

·       Das Fach Informatik an allen Schulen stärken

·       Ganztag plus

·       Briefwechsel mit Laschet zur Inklusion

·       Stellungnahme der Lebenshilfe zur AfD

·       Volksbegehren G9-jetzt in der Kritik

·       Philologen-Verband sieht Bedrohung des Gymnasiums

·       VBE und GEW zu Migrantenquote von Ministerin Wanka

·       GEW-Studie »Ungleiches ungleich behandeln«

·       Unterrichtsausfall

·       Veranstaltung »Beschulung von Geflüchteten« am 8. Juni 2017 in Dortmund

·       Weitere interessante Links

Newsletter

04.05.2017

Die Natur braucht eine Stimme in der Landesregierung

Ganz deutlich legen die Landtagskandidatinnen OWL von Bündnis90/DIE GRÜNEN ihren Schwerpunkt auf die lebenswerte Zukunft und Umwelt für unsere  Kinder und Enkelkinder. "Auch in der neuen Landesregierung muss ökologischer Fachverstand vertreten sein. Dazu wollen wir für ein starkes GRÜNES Ergebnis kämpfen!" bekräftigt Sigrid Beer als GRÜNE OWL-Spitzenkandidatin die Ziele ihrer Partei.

Die GRÜNEN verweisen darauf, dass eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik nur auf der Grundlage einer intakten Umwelt möglich ist. "Ökologie und Ökonomie zu vereinen ist ein Erfolgsrezept, aber kein Gegensatz." so Sigrid Beer.

Keineswegs zufällig beginnt daher auch das Landtagswahlprogramm der GRÜNEN mit dem Ökologie-Kapitel. Der Schutz der biologischen Vielfalt steht als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Zentrum der GRÜNEN Naturschutzpolitik.

Zur Bewahrung der biologischen Vielfalt ist es notwendig, naturnahe Landschaften ebenso wie gewachsene Kulturlandschaften zu erhalten. „Und so banal es klingt: Bienen und andere Insekten sind unverzichtbar für die Sicherung der Ernährungsgrundlage einer wachsenden Weltbevölkerung.“ Sigrid Beer weiter. „Wir müssen lernen, dass die Krabbeltierchen – auch wenn sie nicht so süß aussehen – für unsere Zukunft äußerst wichtig sind!“

Ganz klar positionieren sich die GRÜNEN zum Thema Nationalpark. „Der Nationalpark ist das Beste, was dem Naturerbe und der Region passieren kann, wenn die Briten abziehen. Die Marke Nationalpark ist essentiell als Marke für den Tourismus in der Gesundheitsregionsregion OWL.“

 

Das Foto zeigt von links: Matthi Bolte (Bielefeld), Sigrid Beer und Norika Creuzmann (beide Paderborn), Uwe Rottermund (Höxter) und Jörg Prätorius (Herford)

01.05.2017

„Wir sind viele. Wir sind eins.“

DGB-Kundgebung in Paderborn am 1.5.17

 

 

01.05.2017

Naturerbe schützen!

Nach der DGB-Kundgebung am 1. Mai haben die Grünen im Kreis Paderborn zu einer  Wanderung mit Johannes Remmel durch das Durbeketal (Altenbeken) bis zum Forsthaus Steinbeke (Bad Lippspringe) eingeladen. Durch die geschützte Natur wandern und gleichzeitig mit Experten über die Bewahrung des Naturerbes sprechen. Hier Eindrücke vom Startpunkt:

Matthi Bolte, Sigrid Beer, Uwe Rottermund, Britta Haßelmann, Norika Creuzmann, Jörg Prätorius

Einführung durch Johannes Remmel

30.04.2017

Empfang der Stadt Paderborn zum Vorabend des Tages der Arbeit

Traditionell hat der Bürgermeister der Stadt Paderborn Vertreter*innen der Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen zu einem Empfang ins Rathaus geladen. Thema war "Paderborn als Digitale Stadt - Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte in Industrie und Dienstleistungen".

Es gilt den Menschen in dem Prozess nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Forderung nach einer entsprechenden Digital-Charta, die auch sozial-ethische Fragen thematisiert, bildete den Abschluss der Diskussion.

 

Foto mit Ralf Pirsig

28.04.2017

Unterwegs in NRW

Nicht nur in Paderborn trifft man mich am Wahlkampfstand. NRW weit komme ich gern ins Gespräch mit den Bürger*innen - hier mit Mareike Raack, GRÜNE Kandidatin aus Coesfeld.

 

 

26.04.2017

Schulpolitische Diskussion in Bad Driburg

Bei einer schulpolitischen Veranstaltung der Grünen Bad Driburg konnte ich angeregt mit Bürger*innen diskutieren.

Siehe ausführlich unter http://www.gruene-bad-driburg.de/driburg-aktuell/

26.04.2017

GRÜNE Aktion zum Tschernobyltag

Nur 40 km liegen zwischen der Stadt Brakel und dem Atomkraftwerk Grohnde an der Weser. Zusammen mit dem GRÜNEN Landtagskandidaten für den Kreis Höxter, Uwe Rottermund, haben wir den Tscherbobyl-Gedenktag zum Anlass genommen, auf die gefährliche Nähe der Stadt zu dem Pannenreaktor aufmerksam zu machen.

31 Jahre nach der Atomkatastrophe in der Ukraine leidet die ganze Region noch immer unter den Folgen. Weite Gebiete werden noch lange unbewohnbar bleiben. In einem so dicht besiedelten Gebiet wie hier, würde ein vergleichbarer Unfall unvorstellbaren Schaden anrichten.

Die GRÜNEN fordern daher die sofortige Stilllegung des Atomkraftwerkes Grohnde und bringen entsprechende Resolutionen in die Räte in OWL ein. In der Stadt Paderborn ist die Verabschiedung der Resolution an der CDU und FDP gescheitert.

27.04.2017

Unterschriftenaktion gegen die Abschiebung nach Afghanistan

Die Abschiebungen von Geflüchteten nach Afghanistan haben bei vielen Menschen in Lippe Bestürzung ausgelöst. Aus diesem Anlass hat das „Ökumenische Forum Flüchtlinge in Lippe“ eine Unterschriften-Aktion gegen die Rückführung durchgeführt. In der Resolution werden Landes- und Bundesregierung aufgefordert, keine Abschiebungen mehr nach Afghanistan durchzuführen.

Hier unser Brief an das „Ökumenische Forum Flüchtlinge in Lippe“ mit der Grünen Forderung, Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen.

Brief

 

 

26.04.2017

Nachlese zur IHK-Podiumsdiskussion am 25.4. in Paderborn

In der Diskussion wurde von Daniel Sieveke und Marc Lürbke behauptet, das Land solle für den Breitbandausbau endlich mal Geld in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass die Gelder aus dem Bund durchgeleitet werden.

Das Gegenteil ist der Fall:

Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter unter den bundesdeutschen Flächenländern bei der Versorgung mit schnellem Internet: 82,2 Prozent aller Haushalte können mit 50 MBit/s oder mehr ins Internet. Damit das so bleibt, haben wir in NRW die Mittel für den Breitbandausbau massiv erhöht: Bis 2018 stehen bis zu 500 Millionen Euro bereit, um den Breitbandausbau in unserem Land zu unterstützen, unter anderem über eine Ko-Finanzierung des Bundesförderprogramms Breitband. So konnten alleine im vergangenen Jahr über eine halbe Millionen Haushalte und Betriebe zusätzlich mit schnellem Internet versorgt werden. Jetzt hat der Bund die Ergebnisse der dritten Runde seines Förderprogramms bekannt gegeben: Insgesamt 176 Millionen Euro fließen demnach nach NRW, so dass zwanzig kommunale Projekte für insgesamt 163.000 Haushalte und 8.000 Betriebe gefördert werden können. Zusammen mit dem Landesanteil (154 Millionen Euro) stehen hierfür so insgesamt 330 Millionen Euro zur Verfügung. Damit rückt das rot-grüne Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet bis 2018 in greifbare Nähe.

 

Des Weiteren habe ich in der Podiumsdiskussion darauf hingewiesen, dass sich 2010 1000 Schulleiter*innen für das Offenhalten der Schullaufbahnen gegen verbindliche Grundschulgutachten ausgesprochen hatten. Dies hat Herr Lürbke bestritten.

Hier ein Bericht über den Appell der Schulleitungen aus der nds 4-2010: Bericht

03.04.2017

Die Opfer von gestern warnen vor morgen

…. so der Titel der Gedenkfeier am 2.4.17 in Büren-Wewelsburg. Vor 72 Jahren wurde das Konzentrationslager Niederhagen von der US-Armee befreit. Alljährlich wird am 2. April der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht.

Die Gedenkveranstaltung wurde von Schülerinnen und Schülern des Bielefelder Oberstufenkollegs gestaltet. In Grußworten und auch in meiner Rede, wurde die Wichtigkeit des Erinnerns und der daraus resultierenden Mahnung für die Zukunft betont.

Hier meine Rede

31.03.2017

Podiumsdiskussion am 30.3.17

Der Integrationsrat der Stadt Paderborn hat die Paderborner Landtagskandidat*innen zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Hier hatte ich versprochen Informationen, die meine Positionen vertiefen und unterlegen, auf meiner Website einzustellen:

 

Integration

Ausführliche Information finden Sie auf der Website der Grünen Landtagsfraktion unter:

http://gruene-fraktion-nrw.de/integration.html

 

Der Landesintegrationsrat hat einen Wahlprüfstein erstellt. Hier die Beantwortung der Grünen NRW:

Antworten Wahlprüfsteine Landesintegrationsrat

Die Landesregierung hat ausgehend vom im Landtag verabschiedeten Integrationsplan einen 10-Punkte-Plan zur Integration von Flüchtlingen vorgelegt

10-Punkte-Integrationsplan

 

Beschlussempfehlung und Bericht: Gelingende Integration von Flüchtlingen. Ein Integrationsplan für NRW.

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-12382.pdf

 

Bildung

Zu diesem Thema haben wir intensiv diskutiert, besonders zu dem Aspekt Chancengleichheit und Bildungswege, deshalb hier unser Faltblatt "Chancen für Alle - NRW macht Schule"

Die Maßnahmen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW für zugewanderte Kinder und Jugendliche finden Sie unter:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Integration/Gefluechtete/Massnahmen/

Auf der Ministeriums-Website finden Sie auch die Informationen zu dem Programm „Fit für mehr!“, das die Bildungschancen für junge Geflüchtete erweitert. Hier finden Sie auch Links zu Übersichten zu Bildungsangeboten für Flüchtlinge

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2016_16_LegPer/PM20161129-Fit-fuer-mehr/index.html

Unter anderem wurde der Krankenstand von Lehrkräften angesprochen. Hierzu der Bericht des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zum Krankenstand 2016:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV16-4903.pdf

 

Kommunales Wahlecht für Nicht-EU Ausländer*innen

Wie in der Podiumsdiskussion dargelegt, sprechen wir Grünen uns für ein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU Ausländer*innen aus. Hier die Plenarrede meines Fraktionskollegen Arif Ünal:

http://gruene-fraktion-nrw.de/parlament/parlamentarisches/reden/redendetail/nachricht/arif-uenal-wahlrecht-ist-menschenrecht.html

 

 

„Ich freue mich, dass nun feststeht: Die Region OWL wird schon im Jahr 2022 die Regionale durchführen“, kommentiert die Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer die nun vereinbarte zeitlich Festlegung. „Damit erfährt die Region eine hohe Impulswirkung mit Förderungen in dreistelliger Millionenhöhe. Der von der Jury jetzt schon als hoch bewertete Vernetzungsgrad und das Maß der Kooperation können durch eine REGIONALE weiter intensiviert werden und neue Innovationsimpulse in die Region bringen. Das wird uns weiter nach vorne bringen.“   Mehr »

Zur heute vorgestellten „JAKO-O Bildungsstudie regional NRW“ erklärt Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Die Umfrage-Ergebnisse sind ein Ansporn für die Landespolitik. 72 Prozent der Eltern wollen einen Platz an einer Ganztagsschule für ihr Kind, aber nur 49 Prozent haben einen. Das zeigt, wie wichtig der deutliche Ausbau des Ganztags in den vergangenen Jahren war und dass er weitergehen muss. Es bestärkt uns auch in unserem Konzept ,Ganztag plus‘ zur qualitativen Weiterentwicklung.   Mehr »

22.03.2017

Jugendliche mit Politikerinnen im Gespräch

Am 4. März fand die achte Jugendvollversammlung (JVV) der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Paderborn statt. Für das Thema „Wir mischen mit – Jugend und Politik“ war ich zusammen mit weiteren Kandidat*innen für die Landtagswahl 2017 zur Versammlung nach Borchen eingeladen worden.

Mehr zu dieser anregenden Veranstaltung unter

Was Politik von Jugend lernen sollte

14.03.2017

Aus der Presse: Podiumsdiskussion am FJMG: "Schulpolitik in NRW"

Download: Artikel aus "SiegerlandKurier"

Zur Berichterstattung zum aktuell laufenden Volksbegehren zu G8/G9 erklärt Sigrid Beer MdL:

„NRW-weit liegen nun die Unterschriftenlisten des Volksbegehrens aus. Immer mehr Eltern erkennen,  was die Unterschrift für eine weitreichende Wirkung auch auf andere Schulformen hat. Es geht eben nicht um ein einfaches „Ja“ zu einer längeren Schulzeit am Gymnasium. Gegenstand des Volksbegehrens ist vielmehr ein konkreter Gesetzentwurf der Initiative „G9-Jetzt-NRW“. Dieser Entwurf ist im Übrigen parlamentarisch nicht mehr zu verändern. Es muss, sollte die notwendige Zahl der Unterschriften erreicht werden, so wie vorgelegt abgestimmt werden.   Mehr »

26.02.2017

NRW-Grüne appellieren an Bund: Kein Erdogan-Auftritt in Deutschland

Düsseldorf  - Die nordrhein-westfälischen Grünen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) aufgefordert, sich gegen einen möglichen Wahlkampfauftritt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland zu stellen. «Es erschreckt uns und macht uns wütend, dass der Wahlkampf, in dem es um die Abschaffung grundlegender Rechte geht, auch in Deutschland und Nordrhein-Westfalen ausgetragen wird», hieß es in einem Brief, der nach Angaben der Partei am Sonntag an die beiden Bundespolitiker verschickt wurde. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim habe am Wochenende zuvor in Oberhausen für eine autokratische Türkei geworben. So etwas dürfe sich nicht wiederholen.

Yildirim hatte vor rund 10 000 Menschen für die Einführung des umstrittenen Präsidialsystems in der Türkei geworben. Danach gab es - offiziell nicht bestätigte - Berichte, dass Erdogan demnächst selbst in Deutschland die Werbetrommel rühren will.

Die Grünen forderten Merkel und Gabriel auf, ihren außenpolitischen Einfluss geltend zu machen. Es dürfe nicht «passieren, dass der türkische Präsident selbst in Deutschland Werbung für die Einführung eines autokratischen Präsidialsystems macht».

Brief Erdogan

 

 

24.02.2017

Wohnraum schaffen: nachhaltig und hochwertig

Von knappem Wohnraum bis zur Sanierung ganzer Quartiere: Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die Abgeordneten der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW haben Wohnungsunternehmen in ganz NRW besucht, um einen direkten Einblick in die Entwicklungen der Branche zu bekommen und sich mit Unternehmerinnen und Unternehmern über Chancen, Risiken und Zukunftsperspektiven auszutauschen.

Die rot-grüne Landesregierung unterstützt die Immobilien- und Wohnungswirtschaft dabei bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum dort zu schaffen, wo die Menschen ihn brauchen. Hierzu hat das Land sein Wohnraumförderprogramm im Jahr 2016 von 800 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro aufgestockt.

In Paderborn habe ich das Paderborner Wohnprojekt „TegelBogen“ des Spar- und Bauvereins Paderborn eG besichtigt, siehe

http://www.spar-und-bauverein.de/Spar-und-Bauverein/Neuigkeiten/Spar-und-Bauverein-ist-Duesseldorf-eine-feste-Groesse.html

„Von einem Schulausschussvorsitzenden hätte ich erwartet, dass er sich erst informiert, bevor er blind auf einen Wahlkampfzug aufspringt“, kritisiert die schulpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Sigrid Beer und ergänzt:

„Aktuell wurden im Landtag schon längst umgesetzten Maßnahmen für eine zügige Stellenbesetzung vorgestellt:   Mehr »

Kommunale Verkehrsbetriebe schlagen Alarm: Diese stehen nach der Verabschiedung des Personenbeförderungsgesetzes auf Bundesebene und Inkrafttreten 2013 beim Öffentlichen Nahverkehr bei auslaufenden Betrauungen in Konkurrenz mit eigenwirtschaftlichen Verkehrsanbietern und befürchten aus dem Markt gedrängt zu werden.

 

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14.02.2017

Närrischer Landtag

Je eine Delegation der Karnevalsabteilung der TuRa Elsen und des Fürstenberger Carnevals Clubs haben am Närrischen Landtag in Düsseldorf teilgenommen und wurden hier offiziell von der Landtagspräsidentin empfangen.

02.02.2017

Sigrid Beer besuchte Evangelische Jugend im Kirchenkreis Paderborn

Einsatz gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit

http://wordpress.kirchenkreis-paderborn.de/einsatz-gegen-rassismus-und-menschenfeindlichkeit/

Vor dem Haus der Evangelischen Kirche in Paderborn: Die Landtagsabgeordnete der GRÜNEN Sigrid Beer (Mitte) besuchte das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn. Vom Team dabei waren (v. l.) Jugendreferent Hendrik Zernke, Jugendpfarrer Burkhardt Nolte, Leiter des Jugendreferats Volker Kohlschmidt und JugendreferentMatthias Gronowski. FOTO: EKP/OLIVER CLAES

11.01.2017

Aus der Presse: Personenkontrollen vor Schlagabtausch

Download: Artikel aus "Westfalen-Blatt"

13.12.2016

Sigrid Beer weist Kritik von Daniel Sieveke an der Integrationspauschale zurück – Land leitet nächstes Jahr 272% der Bundesmittel an Kommunen weiter!

Zu aktuellen Äußerungen des CDU-Landtagsabgeordneten Daniel Sieveke, die Landesregierung würde Bundesmittel zur Flüchtlingsunterbringung und –integration zurückhalten, erklärt MdL Sigrid Beer:  

„Die Kritik von Daniel Sieveke an der angeblichen Nichtweiterleitung der Bundesmittel für die Integrationspauschale an die Kommunen ist unberechtigt.  

Es ist mitnichten so, dass das Land die flüchtlingsbedingten Bundesmittel nicht vollständig an die Kommunen weiterleitet. Im Gegenteil: Während der Bund dem NRW-Landeshaushalt 2017 Mittel für Flüchtlingsunterbringung und –integration in Höhe von lediglich 857 Mio. € zur Verfügung stellt, stellt die rot-grüne Landesregierung den Städten und Gemeinden insgesamt 2,335 Mrd. € bereit. Damit leitet Rot-Grün die Bundesmittel nicht nur vollständig, sondern zu 272% weiter. In 2016 lag diese sogenannte Mittelweiterleitungsquote an die Kommunen bei 159 %.  

Rechnet man zu den Zuweisungen an die Kommunen die flüchtlingsbedingten Ausgaben für unmittelbare Landesaufgaben hinzu, werden hierfür 2017 4,221 Mrd. Euro in den Haushalt eingestellt. Hier hat der Bund eine Beteiligungsquote von 20 Prozent.  

Diese Zahlen sind im Landtag dem Ausschuss für Kommunalpolitik vorgelegt worden. Herr Sieveke müsste sie kennen. Wenn er behauptet, SPD und Grüne hätten für die Kommunen „keinen Cent übrig“, verleugnet er die Zahlen. Die Mittel der Integrationspauschale sind lediglich eine kleine Kompensation für die Vorfinanzierungen, die die rot-grüne Landesregierung bereits zu Gunsten der Kommunen geleistet hat.  

Im Bund-Länder-Beschluss von Juli wurde eindeutig klargestellt, dass die Mittel aus der Bundesintegrationspauschale den Ländern zu ihrer Entlastung zustehen.  

Herr Sieveke täte gut daran, sich bei seiner Bundesregierung für eine höhere Beteiligung des Bundes an den flüchtlingsbedingten Kosten einzusetzen, anstatt in blinder Polemik auf das Land zu schimpfen, welches seine Hausaufgaben in Wirklichkeit bereits mehr als erfüllt hat.“     

Zu den geannten Zahlen verweisen wir auf die Vorlage 16/4511, S. 6 unter: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?typ=P&Id=MMV16/4511&quelle=alle&wm=1&action=anzeigen

28.11.2016

Viele Wünsche am Weihnachtsbaum

Schülerinnen und Schüler eines inklusiven Gymnasiums aus Bochum haben am 28.11. gemeinsam mit Grünen Abgeordneten den Bio-Weihnachtsbaum der Fraktion im Landtag geschmückt. Das Besondere: In den Weihnachtskugeln sind Wünsche der Kinder an die Politik zu lesen. Bis Weihnachten kann man sich nun anschauen, was für die Schüler*innen wichtig ist. Darunter: Kein Rassismus mehr, Senkung des Wahlalters und bessere Schulausstattung.

Weitere Infos und Fotos unter http://gruene-fraktion-nrw.de/aktuell/aktuelldetail/nachricht/ganz-viele-wuensche-am-weihnachtsbaum.html 

Die Fraktionen von SPD und Grünen  verbessern den Landeshaushalt für 2017 noch einmal um nahezu 110 Mio. Euro. Das ist ein Erfolg der Haushaltspolitik mit Augenmaß und langem Atem. Wir reduzieren kontinuierlich die Nettoneuverschuldung, investieren aber für die Menschen, wo es notwendig ist. Dabei freut mich als Bildungspolitikerin besonders, dass auch der Sozial-, Integrations- und Schulbereich besonders davon profitieren:      Mehr »

Grüne Landtagsfraktion unterstützt die Weiterbildungseinrichtungen  

Die Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen tragen entscheidend zur Integration von Geflüchteten bei. Bei der Aktion „Fraktion vor Ort“ hat die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer den Beigeordneten der Stadt Paderborn Wolfgang Walter und die Leiterin der Volkshochschule Paderborn, Petra Hensel-Stolz, getroffen, um sich über die Angebote für Zugewanderte zu informieren und sich über Anliegen der Stadt auszutauschen. Begleitet wurde Sigrid Beer von Sabine Kramm, Mitglied der Grünen Stadtratsfraktion und des Beirats der Volkshochschule:     Mehr »

Die rot-grüne Landesregierung fördert den Breitbandausbau in NRW. Aktuelle Förderbescheide haben ein Volumen von 53 Mio. Euro und erreichen landesweit 7.000 Unternehmen und 83.000 Haushalte. Hierzu erklärt Sigrid Beer MdL:   Mehr »

13.11.2016

Keine Religion steht über dem Grundgesetz

Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten religiös vielfältiger geworden. Wie Menschen mit unterschiedlichen Bekenntnissen zukünftig in Deutschland friedlich miteinander leben können, ist daher eine Schlüsselfrage für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wir haben sie auf dem Bundesparteitag in Münster diskutiert und legen Grundsätze grüner Religionspolitik vor.

Weitere Infos unter Keine Religion steht über dem Grundgesetz

Meine Rede schriftlich  und als Video "Sigrid Beer - Rede Bundesparteitag 2016"

Der Abschlussbericht der Kommission „Weltanschauung, Religionsgemeinschaften und Staat“ von Bündnis 90/Die Grünen.

09.11.2016

Gedenkstunde für die ermordeten Paderborner Jüdinnen und Juden

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Paderborn erinnerte im Rahmen einer Gedenkveranstaltung vor dem Mahnmal „An der alten Synagoge“ an den 9. November 1938 als dunklen Tag der Geschichte.

Hier meine Gedenkrede

08.11.2016

Die Grüne Landtagsfraktion NRW solidarisiert sich mit den Abgeordneten der HDP im Parlament der Türkei. Ihre Verhaftung verurteilt sie aufs Schärfste.

07.11.2016

Grüne fordern Fahrplan zum Kohleausstieg

Die Grünen haben ihre Forderung nach einem Kohle-Ausstiegsplan bekräftigt. In einem Brief an den IGBCE-Chef Michael Vassiliadis bestehen sie auf Klimaschutz-Maßnahmen.

Brief an die IG BCE

10.10.2016

Fürstenberger Herbstkirmes

Zum 258. Mal fand vom 7.-9.10.16 die Fürstenberger Herbstkirmes statt. Zur Eröffnung  treffen sich traditionell die lokalen Politiker und Bewohner zum Bürgerforum im Festzelt. Ein/e Landes- oder Bundespolitiker/in hält hier die Rede zum Auftakt. Dieses Jahr wurde erstmalig eine Grüne Politikerin eingeladen: Hier meine Rede und die Medienberichterstattung

GRÜNE Fraktion will Mittel aus der Investitionsoffensive des Landes schnell abrufen


Rekordzuweisungen über das Gemeindefinanzierungsgesetz, Beteiligung an den Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer und nun die Investitionsoffensive in Höhe von zwei Milliarden Euro: Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die finanzielle Situation der Kommunen seit der Regierungsübernahme deutlich verbessert. Jetzt steht fest, wie viel Geld das Kreisgebiet  Paderborn aus dem von SPD- und GRÜNEN Landtagsfraktion initiierten kommunalen Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ erhält. Dazu erklärt Sigrid Beer MdL:   Mehr »

Pluspunkt Bildung September 2016

Liebe Freundinnen und Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn in den vergangenen Wochen die G8/G9-Debatte die schulpolitische Berichterstattung in den Medien dominiert hat, haben uns im Landtag seit meinem letzten Newsletter in der Bildungspolitik noch viele weitere Themen beschäftigt. So haben das Schulministerium und die Landtagsfraktion ihre Hausaufgaben gemacht und auch im aktuellen und nächsten Haushalt an den entscheidenden Stellen für mehr Ressourcen gesorgt. Wir machen verlässlich Politik und verbessern Schritt für Schritt das Bildungssystem. Allein den Schulhaushalt haben wir seit 2010 um 3,8 Milliarden Euro aufgestockt. Mit dem Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ greifen wir nun den Kommunen in ihrer Rolle als Schulträger noch einmal kräftig unter die Arme.

Persönliches

Anfeindungen und Bedrohungen, die ein unerträgliches Ausmaß angenommen haben, haben Lamya Kaddor dazu veranlasst, sich vom Schuldienst derzeit befreien zu lassen. Dass sie sich zu diesem Schritt gezwungen sieht, ist mehr als bestürzend. Sie kann sich unserer Solidarität und Unterstützung sicher sein. Wir schätzen ihren kritischen und konstruktiven Geist. Wir schätzen sie als konsequente Vertreterin eines weltoffenen Islam, der sich auf dem Boden unserer Verfassung verortet. Religions- und Meinungsfreiheit gehören dazu. Weder von rechten noch von islamistischen Extremist*innen lassen wir uns einschränken. Monokultur, Homogenitätsutopien und Abschottung haben Konjunktur. Sorgen und Befürchtungen werden instrumentalisiert, Anfeindungen alltäglich. Offene Hetze öffnet Gewalt die Türen. Das passiert Tag für Tag auch in NRW.

„Wir müssen für die Ideale der Gerechtigkeit, der Friedfertigkeit und der Toleranz jeden Tag eintreten […] und auch – das schätzen viele von uns leider zu gering – an den Wahlurnen“, sagt Navid Kermani und beschreibt ziemlich genau den demokratischen Auftrag. Wir wollen Vielfalt statt Einfalt. Statt einfachen Antworten geben wir Antworten für alle. „Freiheit wird nie geschenkt, immer nur gewonnen“ – hat Heinrich Böll gesagt. Und darum geht es, jeden Tag.

Ich wünsche Ihnen und Euch eine gute Zeit und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Newsletter

Zu den aktuellen Äußerungen des CDU-Abgeordneten Daniel Sieveke zum islamischen Religionsunterricht in NRW und der Rolle der DITIB erklärt Sigrid Beer, die Parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:   Mehr »

20.08.2016

Kommunalinfo: Informationen zum Beginn des Schuljahres und zur Fortsetzung des Runden Tisches G8/G9

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

in der nächsten Woche beginnt in NRW für 2,56 Millionen Schülerinnen und Schüler wieder der Unterricht. 155.100  i-Dötzchen fiebern ihrem ersten Schultag entgegen. Allen Kindern und Jugendlichen wünsche ich einen guten Start in das Schuljahr 2016/2017.

Die Schulferien enden traditionell mit der Auftaktpressekonferenz der Schulministerin. Sylvia Löhrmann hat soeben eine Reihe interessanter aktueller Daten und Fakten vorgestellt. Die Links zum Download des Infopakets findet Ihr unten. Das Infopaket beinhaltet unter anderem Aussagen zu steigenden Schülerzahlen, der Entwicklung der Klassengrößen, dem Inklusionsprozess, dem Ausbau des Ganztags und zu geflüchteten Schülerinnen und Schülern.

Längeres gemeinsames Lernen und Integration

Der Neugründungsprozess von Schulen des längeren gemeinsamen Lernens geht weiter, wenn auch etwas verlangsamt. Zum Schuljahr 2016/17 gehen 13 neue Gesamt- und 5 neue Sekundarschulen an den Start. Seit dem Regierungswechsel wurde somit die Zahl der Schulen des längeren gemeinsamen Lernens von 223 auf 457 mehr als verdoppelt.

Aufgrund der Zuwanderung gibt es steigende Schülerzahlen, das Land hat mit fast 6.000 zusätzlichen Stellen in 2015 und 2016 reagiert (Bayern übrigens mit nur 2.520). Das bedeutet, dass Nachwuchslehrkräfte so gute Einstellungschancen haben wie seit dreißig Jahren nicht mehr. Allerdings ist die Situation an den Schulformen unterschiedlich. Insbesondere an den Grundschulen konnten bislang nicht alle Stellen besetzt werden. Aufgrund der zu erwartenden Zahl der Absolventinnen und Absolventen ist hier eine Unterdeckung des Bedarfs für die nächsten drei Jahre zu erwarten. Das Schulministerium reagiert mit mehreren Maßnahmen: So werden zum Beispiel die Einstellungstermine verdoppelt, auch Lehrkräfte mit anderen Lehrämtern sollen befristet an die Grundschule gehen und Lehrkräfte sollen dafür gewonnen werden, bei Teilzeitbeschäftigung befristet ihre Stundenzahl aufzustocken oder später in Pension zu gehen.

Bei der Integration von Geflüchteten wurde nochmals klargestellt: Ziel ist die frühzeitige Einbindung in den Regelunterricht. Diese soll aber Schritt für Schritt erfolgen und muss den Sprachförderbedarf der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Hierfür gibt es wie bisher Sprach- und Vorbereitungskurse.

Runder Tisch G8/G9 kommt erneut zusammen

Zum Thema Schulzeitverkürzung hat die Schulministerin angekündigt, dass sie zeitnah den Runden Tisch einberufen wird. Dieser hatte 2014 mit großer Mehrheit beschlossen, grundsätzlich an G8 festzuhalten, aber auch zehn Handlungsempfehlungen für Verbesserungen verabschiedet. Ende 2015 hat der Runde Tisch wiederum mit großer Mehrheit die erfolgte Umsetzung der Handlungsempfehlungen begrüßt. Die grundsätzliche Diskussion ist aber erneut angestoßen worden, nicht zuletzt durch den Kurswechsel der Landeselternschaft der Gymnasium, deren Mitglieder sich nun mehrheitlich für G9 aussprechen. Die FDP wiederum, die 2006 ohne Not völlig überhastet und ohne Begleitung die Gymnasien mit der CDU gezwungen hat, die Schulzeit in der Sekundarstufe I zu verkürzen, spricht sich plötzlich ohne Konzept für einen Chaos-Vorschlag aus, der Gymnasien in einen Konkurrenzwettbewerb drängt. Auch bei der Diskussion in Bayern wurde ein solcher Vorschlag gemacht und erntet vernichtende Kritiken.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir, dass die Schulministerin nun zeitnah zu einem neuen Runden Tisch einlädt. Denn die Schulpolitik braucht Verlässlichkeit. Sie muss im Dialog mit allen Beteiligten entwickelt werden und einem guten fachlichen Diskurs folgen und nachsteuern, wo es als erforderlich erkannt wird.

Den Sprechzettel der Ministerin findet Ihr hier, Statistiken zur Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler hier. Eine Übersicht über die neuen Sekundarschulen gibt es unter diesem Link, über neue Gesamtschulen unter diesem. Alle Schulen des längeren gemeinsamen Lernens in diesem Schuljahr hat das Ministerium auf einer Karte verzeichnet.

Mit Grünen Grüßen


Sigrid Beer

 

___________________________________

Sigrid Beer MdL

 

Parlamentarische Geschäftsführerin

Sprecherin für Schulpolitik

der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN NRW

Mitglied im Petitionsausschuss

 

Fon: 0211-884-2603/2805

Fax: 0211-884-3517

sigrid.beer@landtag.nrw.de

www.sigrid-beer.de

 

 

22.06.2016

Aus der Presse: Grüne wehren sich gegen Kritik der Turboabi-Gegner

Download: Artikel aus "Neue Westfälische"

Anlässlich der Verleihung des Kinderrechtepreises „Goldene Göre“ an das Gymnasium Schloß Neuhaus erklärt Sigrid Beer MdL:

„Ganz herzlichen Glückwunsch an das Gymnasiums Schloß Neuhaus und Hut ab vor den Schülerinnen und Schülern, die mit vorbildlichem Engagement, viel Kreativität und Ausdauer ein beispielhaftes Projekt kreiert haben. Mit „Kunsttüten für Schultüten“ haben sie ein klares Bekenntnis zur Willkommenskultur gesetzt.   Mehr »

Die Grünen im Bezirk Ostwestfalen-Lippe haben ihre Kandidaten für Landtag und Bundestag gekürt. Neben der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann und der Paderborner Landtagsabgeordneten Sigrid Beer an der Spitze wollen die Grünen auf den kommenden Parteitagen weitere aussichtsreiche Plätze belegen. Beide sind derzeit Parlamentarische Geschäftsführerinnen ihrer Fraktion in Bund und Land.   Mehr »

09.06.2016

OWL Milchtagung

Bezugnehmend auf die am 9.6.16 in Paderborn Wewer stattfindende Ostwestfälische Milchtagung , erklärt Sigrid Beer, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen Landtagsfraktion:

„Wir brauchen eine grundsätzliche Wende in der Agrarpolitik. Wir wollen keine Tierindustrie, sondern die bäuerliche Milchproduktion, am besten in Bioqualität und vor Ort. Wir müssen weg von den ruinösen Dumpingpreisen für Milch und andere Lebensmittel.   Mehr »

Pluspunkt Bildung – Juni 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

 

den Sachstand zu aktuellen schulpolitischen Diskussionen habe ich im folgenden Newsletter wieder zusammengefasst. In den nächsten Wochen stehen die Beratungen zum Integrationsplan NRW im Fokus, um die Integration vor allem in den Bereichen Bildung und Arbeit zu systematisieren und zu intensivieren. Gleichzeitig findet das Ringen auf Bundesebene statt, damit der Bund seiner Verantwortung in der Finanzierung der Aufnahme- und Integrationsanstrengungen ebenfalls nachkommt. Bislang schultern diese Aufgaben hauptsächlich Länder und Kommunen. Wichtig ist uns bei allen Maßnahmen, egal ob es sich zum Beispiel um Lehrerstellen oder Wohnraumprogramme handelt, dass die Investitionen allen Kindern bzw. allen Familien zugutekommen.

Im aktuellen Nachtrag zum Haushalt 2016 unterstützt die Landesregierung weiter die eingeschlagene Linie, in Bildung zu investieren, besonders auch im Bereich des Inklusionsprozesses. So wird z.B. das Budget für Sonderpädagog*innen im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen um 300 Stellen aufgestockt. Dazu kommen noch 113 Stellen für multiprofessionelle Teams und 14 Stellen für die Schulpsychologie sowie 36 Stellen für Kommunale Integrationszentren.

Ein wichtiges Anliegen ist es mir immer gewesen, auch die Arbeit der Teilstandorte zu unterstützen, da sie zentral dazu beitragen, das Schulangebot in der Fläche aufrecht zu erhalten. Nun werden 56 Stellen speziell bereitgestellt, um Schulen mit Teilstandorten – analog zu den Regelungen für die Grundschulen – eine zusätzliche Entlastung zu gewähren.

Nicht zu vergessen ist der Zuschlag für die gemeinwohlorientierte Weiterbildung. Hier stehen noch für 2016 weitere 6,25 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt investiert Rot-Grün mit dem Nachtragshaushalt rund 18 Millionen Euro zusätzlich in den Bereich Bildung.

 

Ihre/Eure

 

Newsletter

 

 

 

03.06.2016

Alltagswissen fächerübergreifend vermitteln

Milchkrise, Urheberrecht im Internet, Glyphosat-Einsatz: Themen aus den Bereichen Konsum, Ernährung und Gesundheit können in der Schule in ganz unterschiedlichen Fächern thematisiert werden. In Kooperation mit Expert*innen einer bundesweiten Forschungsgruppe hat die GRÜNE Fraktion ein Curriculum erarbeitet, das aufzeigt, wie Kompetenzen zur Alltagsbewältigung und Lebensgestaltung vermittelt werden können.

http://gruene-fraktion-nrw.de/aktuell/sliderdetail/nachricht/alltagswissen-faecheruebergreifend-vermitteln.html

02.06.2016

Reka Engel und Clara Dehlinger als „Grüne“ Jugendparlamentarierinnen

Vom 23.-25.6. wird Clara Dehlinger aus Salzkotten in Düsseldorf im Jugend-Landtag auf dem Platz der Paderborner Grünen Landtagsabgeordneten Sigrid Beer sitzen. Reka Engel aus Paderborn-Wewer, die sich ebenfalls bei der Paderborner Abgeordneten beworben hatte, konnte Frau Beer an ihre Fraktionskollegin aus Lippe, Manuela Grochowiak-Schmieding, vermitteln. „Schön, dass ich so zwei Bewerberinnen aus Paderborn, die Teilnahme ermöglichen konnte,“ freut sich Sigrid Beer.

Die Themen, mit denen Reka Engel und Clara Dehlinger sich beschäftigen werden, wurden von Jugendlichen vorbereitet, die selbst einmal Teilnehmer des Jugendlandtags waren. Darüber hinaus können die teilnehmenden Jugendlichen selbst Themen in Form einer "Aktuellen Viertelstunde" beantragen und debattieren. Dafür werden beide an Fraktionstreffen und Ausschusssitzungen teilnehmen, die geladenen Experten anhören und dann zum Schluss - als Höhepunkt - in der Plenardebatte abstimmen. „Intensive Diskussionen sind also garantiert“, stellt Sigrid Beer in Aussicht.

Schon im Vorfeld hatten die an Politik interessierten jungen Frauen Frau Beer in Paderborn zu einem Austausch treffen können und dabei die Gelegenheit für ein Selfie vor dem Rathaus genutzt (siehe Foto).

„Das Interesse an der Politik freut mich sehr. Es ist immer wieder spannend die Ergebnisse des Jugendlandtags mit in die Arbeit einfließen lassen zu können,“ kommentiert Sigrid Beer. Denn die Beschlüsse der Jugendlichen werden kurze Zeit später in den realen Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen.

Bildunterschrift: von links Clara Dehlinger, Sigrid Beer , Reka Engel

 

 

13.05.2016

Die Rede von Sigrid Beer beim Forum der Religionen anlässlich der Anti-AFD-Demo am 13.5.16 in Paderborn

Rede

20.04.2016

Gerechte Zukunft – Nachhaltig investieren und gerechter verteilen für Wohlstand und Zusammenhalt

Gemeinsam mit Grünen aus fünf Bundesländern unterstütze ich dieses Autorenpapier für mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Gerechtigkeit bei der Lastenverteilung innerhalb des Föderalismus:
Gerechtigkeitspapier und Unterstützer*innen

19.04.2016

Klare Kante gegen Einschüchterungsversuche von Rechten

Mit einem Offenen Brief möchten Ute Koczy und ich als  Vorsitzenden des GRÜNEN Bezirksverbandes denjenigen den Rücken stärken, die in den letzten Tagen Drohungen von Rechten bekommen haben:

www.gruene-owl.de/aktuell-aus-owl/

Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Zum zweiten Mal hat die GRÜNE Landtagsfraktion mit dem Online-Check überprüft, welche der 396 NRW-Kommunen die Vorreiter im Netz sind und was Städte und Gemeinden heute bieten müssen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.   Mehr »

Am 23.3. besuchte Sigrid Beer das Übergangswohnheim für Flüchtlinge An der Fliehburg in Dinslaken. Die Einladung erfolgte durch die Fraktionsvorsitzende Bündnis 90 /Die Grünen, Frau Liselotte Wallerich. Im Fokus des Besuches stand insbesondere die besondere Funktion der Fliehburg in der kommunalen Flüchtlingshilfe bei der individuellen Integration in die Dinslakener Mehrheitsgesellschaft.

 

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18.03.2016

Protest gegen die AfD in Paderborn

Trotz tristen Wetters färbte sich der Paderborner Rathausplatz bunt. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz macht nach der erfolgreichen Demonstration am Vorabend den politischen Abtakt der Proteste gegen die AfD in dieser Woche. SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die Demokratische Initiative (DIP) die IG Metall, Amnesty, attac, Die Linke, Linkes Forum und die Piraten zeigten, dass die heutige Demokratie allwettertaulich ist. Michael „Stani“ Greifenberg lieferte eine spitzzüngige politische Analyse dazu. Ralf Pirsig und Uli Kloppenburg setzten musikalische Akzente.

11.03.2016

Der Deutsche Lehrerpreis im Gespräch mit der Politik auf der didacta 2016: Was macht gute Lehrerinnen und Lehrer aus?

Youtube.de

09.03.2016

Aus der Presse: Sigrid Beer tritt bei der Landtagswahl wieder an

Download: Artikel aus "Neue Westfälische"

Politisches Frühstück im Café Röhren zum 60. Geburtstag


Grüne aus ganz OWL gratulierten der Landtagsabgeordneten Sigrid Beer anlässlich ihres 60. Geburtstags beim Empfang im Café Röhren in Paderborn. Überrascht wurde die Grüne Landtagsabgeordnete zudem von ihrem Fraktionskollegen und Landtagsvizepräsidenten Oliver Keymis MdL, der eine Laudatio hielt und den Gästen den Fraktionsblick auf Beers Arbeit in Düsseldorf schilderte: „Anerkennung erzielt Sigrid Beer bei ihrer Landtagsfraktion, deren bildungspolitische Sprecherin sie seit nun schon 11 Jahren kontinuierlich ist. Seit 2010 hat sie zudem die Parlamentarische Geschäftsführung der größten grünen Landtagsfraktion, die es überhaupt in Deutschland gibt, übernommen: 29 Abgeordnete, und knapp doppelt so viele Mitarbeiter/-innen.   Mehr »

Vom 23. - 25. Juni 2016 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden.

„Ich freue mich, im Landtag einmal wieder drei Tage lang durch engagierte Jugendliche vertreten zu werden“, sagt die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer.   Mehr »

25.02.2016

Kongress HEIMAT.LAND.GRÜN

Am 12. März veranstalten die Grünen in Westfalen & Lippe in Kooperation mit dem Grünen Landesverband den Kongress „HEIMAT.LAND.GRÜN“.

Für uns Grüne ist das „Land“ auch Heimat. Und diese Heimat wollen wir für die kommenden Generationen erhalten. Es geht um eine aktive Zukunftsgestaltung, Wirtschaft auf dem Lande, gleichwertige Lebensverhältnisse und Teilhabechancen sowie den Erhalt natürlicher und kultureller Lebensgrundlagen.

Siehe Programm und weitere Infos

Wie Integration gelingt und welche Herausforderungen und Chancen sie mit sich bringt, darüber haben rund 600 haupt- und ehrenamtlich Engagierte, Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Medien und Zivilgesellschaft an diesem Samstag im Landtag NRW diskutiert. Um den Austausch zu ermöglichen, hatte die GRÜNE Fraktion unter dem Motto „Wir alle sind NRW! Migration.Heimat.Vielfalt“ unter anderem zu 17 Diskussionsrunden geladen.

Die Keynotes als Video unter http://gruene.fr/le   Mehr »

„Wir alle sind NRW! Migration. Heimat. Vielfalt.“

Grüne Fraktion lädt zu großem Integrationskongress in den Landtag

Sigrid Beer MdL: „Wir alle sind NRW! – Jetzt Aufgaben und Chancen der Integration diskutieren“

Noch nie sind so viele Menschen nach NRW geflohen wie in den vergangenen Monaten. Viele von ihnen werden dauerhaft hier bleiben und wollen Teil unserer Gesellschaft werden. Die GRÜNE Landtagsfraktion widmet sich dem Megathema Integration am kommenden Samstag, 20. Februar, mit dem großen Fachkongress „Wir alle sind NRW! Migration. Heimat. Vielfalt“. Die 29 Abgeordneten erwarten über 400 Teilnehmer sowie mehr als 70 Referentinnen und Referenten. Sigrid Beer hat diese Tagung maßgeblich geplant und auf den Weg gebracht.   Mehr »

Was die CDU und Herr Sieveke hier treiben ist billige Parteipolitik auf dem Rücken der Kommunen. Herr Sieveke hätte es als Vorsitzender des Innenausschusses besser wissen müssen. Im Innenausschuss unter seiner Leitung wurde wiederholt das Flüchtlingsaufnahmegesetz, das die finanziellen Erstattungen an die Kommunen regelt, diskutiert und novelliert.   Mehr »

Am 12. Februar werden in Paderborn erneut Zeichen gesetzt gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. „Ich rufe die Paderborner Bürgerinnen und Bürger auf: Setzen Sie wieder ein deutliches Zeichen für den solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft und eine lebendige Demokratie in Deutschland und in Europa. Beteiligen Sie sich am Friedensgebet der Religionen und an der sich anschließenden Demo. Nehmen Sie am Programm auf den Bühnen am Rathaus, auf dem Neuen Platz oder an der Kundgebung an der Imadstr. teil!“   Mehr »

03.02.2016

Aus der Presse: Landtagsabgeordnete Beer besucht Gesamtschule Brakel

Download: Artikel aus "BrakelNews"

 

 

 

17.01.2016

„Herzlich willkommen in unserem Land“

Grüner Neujahrsempfang der Grünen im Kreis Paderborn

„Herzlich willkommen in unserem Land“

Unter diesem Motto stand am 17.1. der Neujahrsempfang der Paderborner Grünen im Gasthaus Haxterpark. Die Kreistagsmitglieder Norika Creuzmann und Horst Schulze-Stieler begrüßten dabei neben Parteimitgliedern und Gästen die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin und Schulministerin Sylvia Löhrmann und die Paderborner Landtagsabgeordnete Sigrid Beer sowie Mohammad Saifuzzaman.

 

Siehe Padergrün.de - "Herzlich willkommen in unserem Land" - grüner Neujahrsempfang mit Sylvia Löhrmann

und meine Rede

15.01.2016

Für Willkommenkultur – Gegen Ausgrenzung

3000 Paderborner demonstrieren gegen AfD-Kundgebung

Ein breites Bündnis hat am 15.01. in Paderborn zur Kundgebung „Für Willkommenskultur – Gegen Ausgrenzung“ aufgerufen – 3000 Bürger*innen und Bürger nahmen an der Kundgebung teil und setzten ein deutliches Zeichen! 

Hier die Berichterstattung und meine Rede

15.01.2016

Aus der Presse: 3000 Paderborner demonstrieren gegen AfD-Kundgebung

Download: Artikel aus "Westfalen-Blatt"

15.01.2016

Aufruf gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus

In der Silvesternacht auf 2016 waren in Köln und anderen deutschen Städten viele Frauen sexualisierter Gewalt an öffentlichen Plätzen ausgesetzt. Diese Taten müssen zügig und umfassend aufgeklärt werden. Die Schutzlücken im Straftatbestand der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung müssen endlich geschlossen werden. Der konsequente Einsatz gegen sexualisierte Gewalt jeder Art ist unabdingbar.
Es ist für alle schädlich, wenn feministische Anliegen von Populist*innen instrumentalisiert werden, um gegen einzelne Bevölkerungsgruppen zu hetzen, wie das aktuell in der Debatte um die Silvesternacht getan wird.
Auch ich habe den von Feministinnen verfassten Aufruf "Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos" unterzeichnet.

Konkrete Einzelschicksale geflüchteter Menschen standen im Mittelpunkt des Landtagsbesuchs bei Sigrid Beer, Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Mitglieder der Besuchsgruppe aus den Kreisen Paderborn und Höxter berichteten von den Menschen, die sie privat bei sich aufgenommen haben, und von deren Schwierigkeiten.   Mehr »

URL:http://sigrid-beer.de/startseite/