Beer zur Schulsituation aus der Ukraine Geflüchteter

zur Situation der aus der Ukraine geflüchteten Kinder und Jugendlichen mit Blick auf die Integration in den Schulen erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Die Registrierung der Geflüchteten aus der Ukraine geht nur schrittweise voran. Viele werden erst in der Zeit der Sommerferien die Formalia durchlaufen haben. Damit sich die Kinder und Jugendlichen auf den Schulstart im August vorbereiten können, muss jetzt dafür Sorge getragen werden, dass es für sie, aber auch für die Erwachsenen, ausreichend Möglichkeiten gibt, um Deutsch zu lernen. Das können Ferienangebote sein, die mit Sprachkursen verbunden sind, und solche der Offenen Ganztagsschulen – all das muss bereits jetzt vorbereitet und ausreichend unterstützt werden.

Angesichts der großen Herausforderungen an den Schulen und der bereits massiven bestehenden Versorgungslücken, reicht das, was die Schulministerin jetzt präsentiert hat, bei Weitem nicht für die mehr als 5400 Schulen in NRW aus. Es ist längst überfällig, dass mit den Hochschulen über den Einsatz von Studierenden als Lernbegleiter in kleinen Lerngruppen verbindliche Verabredungen getroffen werden, um das Potenzial der Praxisphasen zu nutzen und zu fokussieren. Zudem müssen endlich die Denkverbote für zusätzliche Schulräume aufgegeben und Pläne entwickelt werden: Jugendzentren, Kirchengemeinden, Vereinsheime. Jetzt müssen die Gespräche mit den Kommunen und weiteren Akteuren geführt werden.“

Beste Grüße!

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Désirée Linde

Pressesprecherin

 

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW

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