Beer: Landesregierung setzt sich über die Empfehlung der Gesundheitsministerkonferenz hinweg

Zur Ankündigung von Gesundheitsminister Laumann, nur noch infizierte Kinder und Jugendliche in Quarantäne zu schicken erklärt Sigrid Beer, bildungs- und schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW:

„Egal, ob Kinder in der Mensa ohne Maske essen, beim Sportunterricht miteinander spielen oder aus verschiedenen Klassen gemischt in der OGS betreut werden – all das zählt offenbar nicht mehr, trotz hochansteckender Delta-Variante. Mit dem Sonderweg, nur noch infizierte Kinder und Jugendliche in Quarantäne zu schicken, setzt sich die Landesregierung über die Vorschläge der Gesundheitsministerkonferenz hinweg. Gesundheitsminister Laumann begründet die Entscheidung mit Augenmaß und regionalen Gegebenheiten. Das verwundert, liegt die Inzidenz für die Altersgruppe von 5 bis 9 Jahren z.B. in Leverkusen seit fünf Tagen über 1000, landesweit liegt die Inzidenz der 10 bis 14-Jährigen bei gut 325. Das RKI warnt vor einem fulminanten Verlauf der vierten Welle. Die neuen Regelungen leisten nur eines: Sie verdecken die Not in den Gesundheitsämtern bei der Kontaktnachverfolgung. Hier braucht es dringend eine Aufstockung des Personals. Klar ist: Unabhängig davon, ob Kinder fünf oder vierzehn Tage in Quarantäne gehen, für jedes muss eine unterrichtliche Versorgung gewährleistet sein.“

 

Zur Information: Die Inzidenzzahlen nach Altersgruppen finden Sie auf der Seite des Landeszentrum Gesundheit NRW.

 

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Hanna Marlena Sander

Pressereferentin

 

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