Beer zu Corona-Regeln an Schulen

Zur Einigung der Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder zu den Corona-Regeln an Schulen erklärt Sigrid Beer, bildungs- und schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW:

„Es ist gut, dass sich die Länder mit dem Bund endlich auf einheitliche Regeln geeinigt haben. Die auf fünf Tage verkürzte Quarantäne auch für Schülerinnen und Schüler sind allerdings die einzigen zwei positiven Punkte der Einigung. Dass der Flickenteppich nun wirklich ein Ende hat, ist noch nicht abzusehen. Denn leider sind die nun beschlossenen Regeln nicht praxistauglich. Weiter wird außer Acht gelassen, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Sitznachbarn haben, sondern auch beim Sport und auf dem Pausenhof weitere Kontakte haben und auch beim Essen in der Mensa natürlich die Maske abnehmen. Auch Lerngruppen werden im Fachunterricht gemischt. Im Unterricht gibt es zudem auch nicht durchgängig nur feste Sitznachbarn, besonders in der Grundschule wechseln die Sitznachbarn.

Ein ungelöstes Problem ist weiterhin die beschränkte Kapazität für die Kontaktnachverfolgung bei den Gesundheitsämtern. Die Testungen an Schulen müssen jetzt dichter erfolgen. Tägliche Tests bringen mehr Sicherheit und ermöglichen eine raschere Reaktion. Mit Lollitests auch in weiterführenden Schulen wäre auch der Aufwand überschaubar. Zudem muss endlich sichergestellt sein, dass die Kinder und Jugendlichen in Quarantäne verlässlich Distanzunterricht erhalten, damit die bereits durch Corona-Lockdowns von Schulen verursachten Lernrückstände nicht noch weiter anwachsen.“

Bei Rückfragen melden Sie sich gern.

Beste Grüße

 

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Désirée Linde

Pressesprecherin

 

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW

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