Hängepartie Barker rund Dempsey

Wir GRÜNEN in Paderborn halten es für fatal, wenn die Flächen der Barker- wie auch der  Dempsey Kaserne nicht als integrierte Entwicklungsflächen für die wachsende Stadt Paderborn zur Verfügung stehen würden.

Da das Verteidigungsministerium plötzlich doch wieder über eine militärische Weiternutzung nachdenkt, haben wir über die Parlamentarische Geschäftsführerin und Kommunalpolitische Sprecherin  der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, eine entsprechende schriftliche Frage an das Verteidigungsministerium gestellt.

Es wundert nicht, dass die nun eingetroffene Antwort ähnlich nichtssagend ausfällt wie das Schreiben an die Stadt. Wie im Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung an Bürgermeister Dreier legt das Ministerium sich auch in seiner Antwort auf die Schriftliche Frage von Britta Haßelmann nicht genau fest und schiebt die Entscheidung weiter in den Herbst hinein. Außerdem bleibt das Verteidigungsministerium die Antwort schuldig, welche sonstigen Immobilien noch auf eine mögliche Nutzung – gleichzeitig mit Paderborn geprüft werden.

„Das Engagement für eine zivile Nachnutzung der Areale ist nicht nur wegen der Stadtentwicklung und des Projekts „Akzelerator“ von Bedeutung. Natürlich hat die Frage der militärischen Weiternutzung der Areale Barker und Dempsey Auswirkungen auf die Senne. Bei einer langfristigen weiteren Verfestigung der militärischen Nutzung der Senne und Nutzung der Paderborner Areale, ist auch die Nutzung durch Nato-Partnern nicht ausgeschlossen. Eine Intensivierung der militärischen Nutzung mit möglichen Einsätzen von Panzertruppen würden aber verstärkte Schutzanstrengungen für die sensible Senne-Natur erfordern. Ich unterstütze den Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V. mit seiner Forderung an die Landesregierung,  ihrer Verantwortung für den Schutz dieses international bedeutsamen Naturgebietes mit mehr als 1000 Tierarten, die auf der roten Liste stehen, gerecht zu werden. Und vor dieser Verantwortung kann sich die schwarz-gelbe Regierung nicht drücken, auch wenn das Ziel Nationalpark schnöde aus dem Landesentwicklungsplan gestrichen wurde.

Pressemitteilung Barker-Kaserne

Antwortschreiben BMVg

 



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