SPD gegen Container

05.03.2011

Westfalen-Blatt

Dritte Gesamtschule

Paderborn (WV). Die Paderborner Sozialdemokraten unternehmen einen neuen Anlauf zur Errichtung einer dritten sechszügigen Gesamtschule in Paderborn. Die in der jüngsten Schulausschusssitzung auf Antrag der SPD vorgelegte Analyse für die vierzügige Lösung in den Räumen der Hauptschule am Niesenteich habe »eindeutig gezeigt, wie unzulänglich und kostspielig eine solche Variante ist«, sagt der schulpolitische Sprecher der SPD, Martin Pantke. Die Kosten für eine Containerlösung am Niesenteich, mit der fehlende Räume für eine vierzügige Gesamtschule kompensiert werden müssten, war dabei auf etwa zehn Millionen Euro geschätzt worden. »Auch die CDU wird einsehen müssen, dass Kosten in dieser Höhe für Containerlösungen keinen Sinn ergeben.« Die SPD erwartet in der Schulausschusssitzung am 10. März eine Kostenanalyse über eine sechszügige Gesamtschule am Niesenteich bei einer Schließung auch der benachbarten Realschule.

Auch die Landtagsabgeordnete der Grünen, Sigrid Beer, hält eine Containerlösung am Niesenteich für nicht haltbar. »Die dritte Gesamtschule gehört in die Innenstadt«, fordert sie.

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