Beer: CDU setzt auf kurzes Gedächtnis

14.09.2010

Turbo-Abitur

Zur heutigen Pressekonferenz der Schulpolitiker der CDU, Klaus Kaiser und Thomas Sternberg, erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin:

„Die gerade auch schulpolitisch abgewählte Regierung aus CDU und FDP hat den tiefsten Eingriff in die Schulstruktur in NRW zu verantworten. Es ist deswegen eine bodenlose Frechheit, wenn nun ausgerechnet der Bock meint, die Gärtnerin dazu auffordern zu müssen, die katastrophalen Folgen der Zwangsschulzeitverkürzung zu ignorieren. Statt Chaos zu beschwören, sollte die CDU die Schulministerin unterstützen, die gerade dabei ist den schwarz-gelben Scherbenhaufen beim Turbo-Abi zu beseitigen.

Die Probleme mit der Schulzeitverkürzung hätten wir nicht, wenn CDU und FDP das rot-grüne Schulzeitverkürzungsmodell von 2005 übernommen hätten: Das sah vor, die Sek I nicht anzutasten und nur in der Oberstufe die Option zur Schulzeitverkürzung anzubieten.

CDU und FDP zogen es vor, ein Schuljahr aus der Sekundarstufe I zu entfernen. Das führte zu dem Chaos, das Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen beklagen, wie z.B. übervolle Stundenpläne, Nachmittagsunterricht ohne Mittagessen und Übergangsschwierigkeiten von anderen Schulformen zum Gymnasium.

Und auch der Verweis darauf, dass sich NRW mit der Wahlmöglichkeit G8 und G9 parallel anzubieten, von den anderen Bundesländern isoliert, ist falsch. In Schleswig-Holstein plant eine Koalition aus CDU und FDP ebenfalls diese Wahlmöglichkeit.“



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verantwortlich:

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- Pressesprecher -

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