Zur Neustrukturierung des Landesbetriebs Straße NRW

Wortbruch reiht sich an Wortbruch Alle Bestandsgarantien, die Vertreter der schwarz-gelben Regierung abgeben, sind keinen Pfifferling wert. Von heute auf morgen werden Familien in eine unsichere Zukunft geworfen. Jüngstes Beispiel: Die so genannte Neustrukturierung des Landesbetriebes Straße NRW. Was hier passiert ist eine Farce und nicht sachdienlich. Demnächst müssen BehördenmitarbeiterInnen, die in Paderborn, Lippe oder Höxter wohnen, nach Meschede zum Dienst fahren, um von dort aus ggf. wieder vor Ort Termine in Paderborn wahrzunehmen. Es gäbe keine betriebsbedingten Kündigungen tönen Minister Wittke und sein Adlatus Staatsekretär Kozlowski. Es darf angenommen werden, dass im Kalkül steht, dass eine erhebliche Zahl der MitarbeiterInnen eine Teilzeitstelle innehat, für die sich der Aufwand der langen Anfahrt nach Meschede noch einmal unverhältnismäßig steigert. Das betrifft besonders die Frauen, die angesichts der noch gängigen Rollenverteilung und Doppelbelastung in Familie und Beruf dann passen müssen, z.B. weil die Betreuungsangebote für die Kinder nicht ausreichen, um auch noch die ausgedehnten Fahrzeiten mit abzudecken. Ganz zu schweigen davon ,dass die Fahrtkosten bei einer Teilzeitarbeit doppelt zu Buche schlagen. Nach der Sennebahn wird die Region ein weiteres Mal durch Wittke zur Ader gelassen. Wortbruch reiht sich an Wortbruch, deshalb sollten alle vorsichtig sein, die jetzt mit schwarz-gelben GesprächspartnerInnen zu tun haben. Der Kinder- und Jugendhaushalt wurde trotz Versprechen empfindlich gekürzt, die Weiterbildung ist nicht nur in diesem Jahr betroffen, entgegen aller Versprechungen steht auch für 2007 ein weitere Kürzungsorgie an. Niemand darf sich die Beruhigungspillen andrehen lassen, die schwarz-gelben Fahrensleute bei ihren Auftritten verteilen.

 

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