GRÜNE unterstützen die Proteste der Weiterbildungsträger

Gegen das Abrissunternehmen Landesregierung:
GRÜNE unterstützen die Proteste der Weiterbildungsträger
Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Gesprächskreises für Landesorganisationen der Weiterbildung in NRW erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin: „Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 ist ein Desaster für die Weiterbildungsträger. Deshalb unterstützen wir die Kampagne der Weiterbildungsträger gegen die geplanten Kürzungen. Während die Landesregierung in ihren Sonntagsreden die Bedeutung lebensbegleitenden Lernens in der Wissensgesellschaft betont, bedrohen die Kürzungen die Existenz vieler Einrichtungen in NRW. Schließungen werden erfolgen müssen. Gerade Menschen mit geringem Einkommen werden sich Weiterbildungsmaßnahmen nicht mehr leisten können. Durch die Kürzungen wird die fehlende Chancengleichheit in unserem Bildungssystem weiter zementiert. Gerade Angebote, die sich nicht aus Teilnehmerbeiträgen tragen, weil sie sich an weniger privilegierte Menschen richten - wie Alphabethisierungskurse oder Angebote für Migratinnen und Migranten - müssen jetzt auf die Streichlisten gesetzt werden. Mit dem Verweis auf eine mögliche Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) drückt sich die Landesregierung scheinheilig aus der Verantwortung. Und die Koalitionsfraktionen machen das Täuschungsmanöver mit. Denn auch Rüttgers & Co. ist klar, dass mit ESF-Mitteln nur zusätzliche, zeitlich befristete und thematisch eng begrenzte Projekte gefördert werden. Die Landesregierung vertuscht zudem, dass nur die großen Träger überhaupt die umfängliche Antragstellung auf europäischer Ebene bewältigen können. Die Grundsäulen der Weiterbildung werden derweil schonungslos dem Abriss preisgegeben.“

 

zurück

Information: Wie die Presseresonanz von uns gepflegt wird

 

Aus medienrechtlichen Gründen können wir keine vollständigen Presseresonanzen auf dieser Homepage abbilden. So weit es uns möglich ist, stellen wir die entscheidenen Passagen zu Sigrid Beer dar und verweisen per Link auf die vollständigen Publikationen bei ihren Herausgebern.

Es ist möglich, dass einige Links aufgrund dieser Verfahrensweise nach einiger Zeit nicht mehr funktionieren können. Wir bitten dies zu entschuldigen.