Unkenntnis und Schulformverblendung gefährden Schulfrieden in NRW

Beer: Unkenntnis und Schulformverblendung gefährden Schulfrieden in NRW Zur heutigen Schulausschuss-Sitzung erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin: "Ungetrübt von Sachkenntnis über das innere Funktionieren von Gesamtschulen sowie der Arbeit von Gesamtschulleitungen und getrieben von den Anti-Gesamtschulparolen der FDP versucht die Landesregierung den Gesamtschulen in NRW das Arbeiten zu erschweren. Dabei versucht die Ministerin in perfider Weise, unterschiedliche Bedarfe gegeneinander auszuspielen. Sie versucht den Eindruck zu erwecken, dass zusätzliche Stellen an Förderschulen nur über einen Aderlass an Gesamtschulen zu finanzieren seien. Egal, wie viele Kinder aus Zuwandererfamilien oder sozial Benachteiligte die Gesamtschulen erfolgreich zu Bildungsabschlüssen führen, sie werden von der Landesregierung für ihre Arbeit nicht wertgeschätzt und bei der Ressourcenzuweisung systematisch benachteiligt. Es ist ein Treppenwitz, wenn die Ministerin erst die Gesamtschulen ausdrücklich für die Ergebnisse bei den Probeklausuren angesichts ihrer Förderleistungen lobt und ihnen dann im nächsten Schritt Stellen klaut. So macht die Landesregierung schon wieder eine neue Schulfront auf, während sie gerade noch daran bastelt, die katastrophalen Besoldungsauswirkungen durch die Aufhebung des Mangelfacherlasses kleinzuarbeiten. Es droht eine Abwanderungswelle von zukünftigen Lehrkräften in andere Bundesländer, wenn die Landesregierung nicht die Besoldungsperspektiven glasklar macht. Die jetzt in Aussicht gestellte Einzelfallprüfung von Anrechnungszeiten, um eine höhere Eingruppierung in den neuen Tarifvertrag zu erreichen, droht zu einer Beschäftigungstherapie für die Bezirksregierungen zu werden. Die politische Absicht ist offenkundig. Es wird versucht, die immense Protestwelle zu brechen und als Einzelfälle zu bagatellisieren.

 

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