Einführung der Kopfnoten in der Sekundarstufe I: Bürokratie-Wahn pur

Einführung der Kopfnoten in der Sekundarstufe I

Beer: Bürokratie-Wahn pur

Zur heutigen Verabschiedung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO- S I) erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin: „CDU und FDP haben heute die Chancen vertan, den Kopfnoten-Irrweg der Landesregierung zu beenden. Stattdessen treibt der Bürokratie-Wahn Blüten. Zukünftig werden auf den Zeugnissen sechs Kopfnoten verzeichnet sein. Eine Lehrkraft wird jetzt im Halbjahr pro Klasse 360 Kopfnoten erteilen müssen. Das ist ein unsinniger Arbeitsaufwand! Es erfordert zudem eine regelrechte psychologische Tiefenanalyse der Kinder, für die Lehrerinnen und Lehrer nicht ausgebildet sind. Kein anderes Bundesland kennt sechs Kopfnoten auf dem Zeugnis. NRW macht sich vollends lächerlich! Gerade der jetzt vorgeschriebene Aufwand verlockt dazu, statt sachgerechtes Arbeits- und Sozialverhalten in der Schule zu entwickeln, einfach darüber zu urteilen, ob einem 'die Nase passt' oder nicht. Dann werden die Kopfnoten zu einem schlichten neuen Disziplinierungselement. Nach den Schülerinnen und -schülern in der Grundschule hat es jetzt auch die Sekundarstufe I erwischt. Es steht zu befürchten, dass auch die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe von Kopfnoten nicht verschont bleiben."

 

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