Abstimmung mit den Füßen über das Schulgesetz in Stadt und Kreis

Abstimmung mit den Füßen über das Schulgesetz in Stadt und Kreis Die Hauptschuloffensive der Ministerin ist nicht zukunftsfähig. Die Hauptschulstandorte sind massiv gefährdet und stehen vor den Aus. Die HauptschülerInnen und ihre Lehrkräfte müssen aus der Schulformisolation herausgeholt und die Barrieren zwischen den Schulformen müssen abgebaut werden. Die Gemeinde Borchen will einen solchen Weg gehen und eine Verbundschule mit Haupt- und Realschule auf den Weg bringen. Die Kommune rennt bei ihren Bestrebungen den Schulstandort zu sichern, gegen die Wand. Hierzu die GRÜNE Landtagsabgeordnete Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin: "Die die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (FDP) und Schulministerin Barbara Sommer (CDU) schieben den schwarz-gelben Peter hin und her und versagen bisher die Genehmigung einer Verbundschule in Borchen. Leidtragende dieser Hängepartie sind die Eltern mit ihren Kindern, die im laufenden Anmeldeverfahren mit dieser Planungsunsicherheit leben müssen. So kann zu Recht vermutet werden, dass bei den 15-20 Schülerinnen und Schüler, die sich an den Realschulen in Paderborn und Lichtenau angemeldet haben, dies durchaus auch wegen der Planungsunsicherheit hinsichtlich einer Verbundschule erfolgte. Die Gemeinde Borchen sollte jedoch gemeinsam mit dem Kreis Paderborn noch einen Schritt weiter gehen. Die Anmeldeüberhänge im Gesamtschulbereich der Stadt Paderborn zeigen, dass längst der Bedarf für eine dritte Gesamtschule besteht. Diese würde in Borchen einen guten Standort finden. - 2 - Wer es ganz pragmatisch nehmen will, sollte sich an den Spruch von Barbara Sommer zur Entwicklung der Schulstruktur halten: 'Die Demografie wird uns den Weg weisen.' Auf ihrem eigenen Schulkongress hat sich die Ministerin auch die bildungspolitischen Gründe durch die geladenen Experten bescheinigen lassen, Das Aussortieren im Schulsystem hat keine Zukunft mehr und passt mit individueller Förderung nicht zusammen."

 

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