Pressekonferenz des Realschullehrerverbandes: Panikreaktionen sind ein gutes Zeichen

Beer: Panikreaktionen sind ein gutes Zeichen!
Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Realschullehrerverbandes und der Abschlussdemonstration der Kampagne der LandesschülerInnenvertretung für eine gemeinsame Schule für alle Kinder erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin: „Die heutigen Panikreaktionen der Bildungsdinosaurier sind ein gutes Zeichen. Die Uhr tickt bundesweit für die Gemeinschaftsschule. Auch wenn in NRW noch versucht wird, das Pendel zu blockieren: Die Strukturkonservativen merken, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Der Vorsitzende des Realschullehrerverbandes wies in seiner Pressekonferenz gleich mehrfach darauf hin, dass es um den Schutz seiner Schulform gehe. Es geht eben nicht um Schülerinnen und Schüler, zumindest nicht um alle. So erklärt sich auch der Vorschlag des Realschulverbandes, der darauf abzielt, die Hauptschule als Restschule für Risikoschüler zusätzlich abzukoppeln. Auch alte Verbündete brechen auseinander, wenn es um die Schulstruktur geht. So warnt der Philologenverband vor den Überlegungen des Realschulverbandes, da sie Auswirkungen auf das Gymnasium haben könnten. Auch hier: Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler bleibt Fehlanzeige. Neben viel Schatten bringt der heutige Tag in der Bildungspolitik auch Licht: Während die Vertreter der Vergangenheit ihre Abwehrschlachten schlagen, sind die Schülerinnen und Schüler auf der Straße. Sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft, und sie haben die einzig zukunftweisende Antwort auf die Krise unseres Bildungssystems: Die gemeinsame Schule für alle Kinder. Der Ministerin, die derweil in der Presse (WAZ vom 12.6.07) im Glauben an die Hauptschule Zuflucht sucht, sei das Bibelzitat ans Herz gelegt: `Herr, ich glaube. Hilf meinem Unglauben`(Markus 9, 24).“

 

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