Grüne Landtagsfraktion macht Paderborner Hochschulrat zum Thema im Landtag

Die Irritationen, die die Berufung von Frau Prof. Gertrud Höhler in den Hochschulrat an der Universität Paderborn hervor gerufen hat, werden ein Nachspiel im Landtag haben. Dazu erklärt die erklärt Sigrid Beer MdL:
Grüne Landtagsfraktion macht Paderborner Hochschulrat zum Thema im Landtag
"Die Grüne Landtagsfraktion geht der Berufung von Prof. Gertrud Höhler in den Paderborner Hochschulrat nun auch im Landtag nach: Wir haben die Landesregierung hierzu konkret zu einer Stellungnahme im Rahmen der Fragestunde am 13. Juni aufgefordert.
Innovationsminister Pinkwart und Uni-Rektor Risch sind in der Verantwortung. Der erste Hochschulrat einer Universität in NRW startet gleich mit einem handfesten Skandal.
Nicht nur, dass die Berufung von Gertrud Höhler angesichts ihrer Paderborner Historie reichlich kritikwürdig ist. Absolut inakzeptabel ist es, dass ein Mitglied des Hochschulrats die Infrastruktur der NPD stützt.
Anlässlich der Demonstration gegen den Neo-Nazi-Aufmarsch in Paderborn haben viele Redner/-innen für das Bündnis für Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in Paderborn betont, dass wir besonders wachsam sein müssen, wenn der Rechtsextremismus sich in der Mitte der Gesellschaft einzunisten versucht.
Wenn Gertrud Höhler dem NPD-Mann Klose ein Büro vermietet, leistet sie dabei aktive Unterstützung. NPD-Mann Klose ist kein Waisenknabe. So protestiert das Bündnis für Demokratie und Toleranz in Zwickau gegen die Eröffnung seines Wahlkreisbüros vehement. Sie kennen ihn als einen „Anhänger des Hitlerfaschismus“ und weisen daraufhin, dass er zuletzt „anlässlich des Hitlergeburtstages am 20. April die Fahne des Deutschen Reiches am Fenster seiner Wohnung hisste. Zudem sollte ursprünglich an diesem Tag auch sein Wahlkreisbüro eröffnet werden.“
Wegen der zu erwartenden Proteste verlegte er den Termin auf dem 8. Mai, den Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus. Nur einen Tag später sorgte die NPD mit einer Rede im sächsischen Landtag für Aufruhr. Unter anderem hetzte der Fraktionsvorsitzende Holger Apfel mit fremdenfeindlichen Äußerungen wie „staatsalimentierte orientalische Großfamilien oder arrogante Wohlstands-Neger“.

Wenn Gertrud Höhler die Räumlichkeiten an ein Mitglied dieser unsäglichen NPD vermietet hat, dann sollte sie unverzüglich ihren Rückzug aus dem Hochschulrat erklären. Sie beschädigt die Hochschule und auch den frisch gekürten Hochschulrat.
Es ist allerdings auch nicht nachvollziehbar, dass Minister Pinkwart und Rektor Risch die Universität Paderborn nicht frühzeitig vor Schaden bewahrt haben. Schließlich war Rektor Risch über die Vorwürfe informiert. Zukleistern und schweigen hilft nicht."

 

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