Beer: Weltlehrerkongress zielt auf den wunden Punkt in NRW

21.07.2007

Anlässlich des 5. Weltlehrerkongresses vom 22.7. bis 26.7.07 in Berlin erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

"Der Weltlehrerkongress zielt auf den wunden Punkt in NRW. Denn in diesem Jahr will er sich für mehr Chancengleichheit in der Bildung und ein hochwertiges Bildungssystem als Basis für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Deshalb wurde auch UN-Bildungsexperte Vernor Munoz eingeladen, der seinen aktuellen Bericht über die fehlende Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem vorstellen wird. Die UN führt die soziale Auslese an unseren Schulen auf die frühe Sortierung der Kinder auf die verschiedenen Schulformen zurück.

Da müssten Ministerin Sommer die Ohren klingeln. Die Landesregierung in NRW verschließt sich jedoch bisher der Kritik der UN-Menschrechtskommission, die im gegliederten Schulsystem und besonders auch im Ausgrenzen von Kindern mit Behinderungen eine Menschrechtsverletzung sieht.

Schwarz-Gelb in NRW hat zum Teil mit unerträglicher Arroganz und fadenscheinigen Argumenten versucht, den Bericht des UN-Kommissars vom Tisch zu wischen. Diese Koalition ist nicht fähig, ein zukunftsorientiertes, integratives Schulsystem in NRW auf den Weg zu bringen. Wir freuen uns, dass die in der Bildungsinternationalen vertretenen deutschen Lehrergewerkschaften - GEW, VBE und BLBS – nicht locker lassen und die richtigen Zeichen setzen. Wir wünschen dem Weltlehrerkongress gute und erfolgreiche Beratungen."

 

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