GRÜNE: Gleiche Anerkennung - gleiche Bezahlung!

11.09.07

Zu den heute von der Landesregierung vorgestellten Eckpunkten für eine Reform der Lehrerausbildung erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

"Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Landesregierung die Gleichwertigkeit der verschiedenen Lehrämter anerkennt. Die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter ist nicht weniger wert als die mit jungen Erwachsenen. Deshalb ist die Aufwertung des Grundschullehramts überfällig. Konsequenterweise muss die Landesregierung nun auch die gleiche Bezahlung für die Lehrerinnen und Lehrer anpacken. So kann das Grundschullehramt auch für Männer attraktiver werden.

Unverständlich ist, dass die Landesregierung trotz verbindlicher Bildungsstandards und des gleichwertigen Abschlusses nach der Klasse 10 an den unterschiedlichen Ausbildungsinhalten für die verschiedenen Schulformen in der Sekundarstufe I festhält. Die gemeinsame Schule wird kommen - in der Lehrerausbildung sollte die Landesregierung frühzeitig die Weichen richtig stellen. In der Berufseinstiegsphase nach dem Vorbereitungsdienst sollten junge Lehrerinnen und Lehrer mit Beratung und Coaching in den Beruf hineinwachsen."

Dr. Ruth Seidl MdL, hochschulpolitische Sprecherin: „Es ist richtig, den Stellenwert der Lehrerausbildung nachdrücklich zu stärken. Damit die Reformen auch wirken können, ist nun Minister Pinkwart gefordert, die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um für alle Studierenden nach Absolvieren des Bachelor-Studiums auch ein Master-Studium zu ermöglichen.“


___________________________________

verantwortlich:
Rudolf Schumacher
- Pressesprecher -
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1 - 40221 Düsseldorf
rudolf.schumacher@landtag.nrw.de
Tel.: 0211 884 2180 - Fax.: 0211 884 2890
Vertreterin:
Sonja Wand (sonja.wand@landtag.nrw.de)
www.gruene.landtag.nrw.de




zurück

Information: Wie die Presseresonanz von uns gepflegt wird

 

Aus medienrechtlichen Gründen können wir keine vollständigen Presseresonanzen auf dieser Homepage abbilden. So weit es uns möglich ist, stellen wir die entscheidenen Passagen zu Sigrid Beer dar und verweisen per Link auf die vollständigen Publikationen bei ihren Herausgebern.

Es ist möglich, dass einige Links aufgrund dieser Verfahrensweise nach einiger Zeit nicht mehr funktionieren können. Wir bitten dies zu entschuldigen.