Das stinkt zum Himmel!

05.10.2007

Seit Wochen ärgern sich die Anwohner der Kämpenstraße in Elsen über die Exkremente, die regelmäßig aus dem Gullideckel vor dem Haus 24 quillen.

Wer ein bisschen vor dem Gulli verweilt, erlebt das sich wiederholende Schauspiel: es gluckert und wenig später spült das Abwasser Exkrementen-Nachschub auf die Straße. Die Stadt, so Anwohner, vertröstet die Bürgerinnen und Bürger mit der Reparatur auf das Frühjahr. „Das ist ein unhaltbarer Zustand“, meinen dagegen die Grünen in Elsen. Sigrid Beer, eigentlich zu Besuch in die Kämpenstraße gekommen, hat die Kamera gezückt und den „Notstand“ im Bild festgehalten. „Das stinkt zum Himmel. Das Öffnen der Fenster zur Straßenseite ist zeitweise nicht möglich. Die Küttel schwimmen munter in der Gehsteigrinne.“ beschreibt sie die Situation.

Die Zivilisationshinterlassenschaften liegen wie kleine Kastanien verstreut. Da hilft es auch nicht, wenn die Stadt vor dem Wochenende eine „Absperrung“ aufstellt. Das kümmert das Abwasser nämlich wenig. Manchmal soll auch jemand von der Stadt vorbeikommen und die Exkremente zusammenkehren, wird der Landtagsabgeordneten erzählt. Zwischenzeitlich wandern die Verschmutzungen jedoch in den Regenwasserkanal.

„Unzumutbar“, meint auch Stefan Striegl, Mitglied der Grünen im Bezirkssausschuss. „Das muss aus Dringlichkeitsgründen noch auf die Tagesordnung für den 10.10.07.“ Er fordert einen Sachstandsbericht, um was für ein Kanalschaden es sich in der Kämpenstraße handelt und möchte den genauen Zeitplan für die Reparaturarbeiten wissen. „Es geht doch nicht an, dass hier dauernd offensichtlich ungeklärte Abwässer in den Regenkanal fließen und sich gar nichts tut. Es muss sich um aufwändige Reparaturmaßnahmen handeln, wenn die Stadt hier noch nichts unternommen hat. Dann sind die Befürchtungen der Anwohner zu verstehen, die sich fragen, wann es ggf. bei ihnen in die Leitungen drückt. Das eine oder andere verdächtige Gluckern in den Häusern lässt die Alarmglocken läuten. Eine umgehende Schadensbeseitigung ist von Nöten“

Sigrid Beer MdL


 

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