Schöne Überschriften reichen nicht - Verantwortungsvolle Sportpolitik sieht anders aus

21.02.08

von Sigrid Beer MdL

Bezug nehmend auf die Presseberichterstattung vom 18.02.08, nach der Frau Maria Westerhorstmann MdL in dem "Bündnis für den Sport" neue Impulse in der Sportentwicklung sieht und insbesondere das Sportstättenfinanzierungsprogramm als Impuls für die Infrastruktur hervorhebt, erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer:

"Statt der dringend notwendigen Milliardeninvestitionen, die DOSB-Präsident Thomas Bach erst gerade für die marode Sportstätteninfrastruktur gefordert hat, gibt es von der Landesregierung nur ein Kreditprogramm für die Sportvereine. Bezahlen müssen das die Vereinsmitglieder. Verantwortungsvolle Sportpolitik sieht anders aus!

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat das 2005 groß angekündigte Ziel, ein '"Bündnis für den Sport" als engmaschiges Sportnetzwerk zu entwickeln, verfehlt. Von den versprochenen weiteren Bündnispartnern ist nach über zwei Jahren nichts zu sehen. Den Schulsport lässt die Landesregierung sträflich im Stich, er ist im Schulministerium in der Versenkung verschwunden. Für die Zukunft des Leistungssports gilt: keine konkreten Aussagen, keine eigenen Ideen, keine eigenen Taten!

Getreu ihrem Motto 'Privat vor Staat' zieht sich die Landesregierung in der Sportpolitik aus ihrer öffentlichen Verantwortung zurück. So hat sich die Finanzsituation des Sports mit dem Haushalt 2008 deutlich verschlechtert. Dies wird bald in allen Sportvereinen spürbar sein.

Rüttgers' und Wolfs neuestes PR-Programm reicht nicht, um den gestiegenen gesellschaftlichen Herausforderungen an den Sport auch nur annähernd gerecht werden zu können. Der Sport braucht mehr als nur ein Bündnis-Papier, die Regierung muss handeln damit NRW auch weiterhin Sportland Nr. 1 sein kann!"

 

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