Beer: In der Koalition geht es drunter und drüber

02.04.2008

Streit um Kopfnoten

Zu dem heutigen Wirrwarr in der Koalition um das Fortbestehen der Kopfnoten erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

"Die Haltung der NRW-Koalition zu den Kopfnoten zeigt zweierlei: zum einen die Halsstarrigkeit der Regierung und zum anderen, dass es in der Koalition drunter und drüber geht. Gestern will der Eine die Kopfnoten auf zwei reduzieren, heute muss er es schon dementieren und Schulministerin Sommer macht klar, dass es bei den sechs Kopfnoten bleibt. Die FDP versucht sich davonzustehlen. Dabei verstrickt sie sich in Widersprüche.

Einerseits plädiert sie dafür die Anzahl der Kopfnoten zu reduzieren, andererseits stellt sie fest, die inhaltliche Aussagekraft der sechs Kopfnoten sei noch verbesserungsfähig. Damit ist auch von der Koalition bestätigt, dass die Kopfnoten absoluter Unfug sind.

Kopfnoten sind das falsche Instrument um pädagogisch sinnvolle Rückmeldungen über die Lern- und Leistungsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen zu geben. Die Kopfnoten verschwenden zudem bürokratische Ressourcen. Sie binden unnötig die Arbeitszeiten der Lehrerinnen und Lehrer.

Deshalb haben die Grünen einen Gesetzesentwurf eingebracht, damit die Kopfnoten noch vor Ende des Schuljahres aus dem Verkehr gezogen werden. Am 28. Mai findet dazu eine Anhörung statt. Es wäre schön, wenn sich die Koalition bis dahin mal sortiert hat."



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