Piumer Baumfällaktion

10.04.2008

Westfalen-Blatt

Piumer Baumfällaktion wird in Düsseldorf zum Thema

Grüne hinterfragen Verhalten von Straßen NRW

B o r g h o l z h a u s e n (WB/ mcs). Zum Jahresanfang haben Baumfällaktionen des Landesbetriebs Straßen NRW in Pium für viele Diskussionen gesorgt. In einer »Kleinen Anfrage« hat nun die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer (Grüne) die Landesregierung aufgefordert, zu diesen und ähnlichen Vorgängen in Bielefeld Stellung zu beziehen.

»Wir wollen nicht nur einen Überblick über den unsinnig angerichteten ökologischen Schaden, sondern fragen auch nach bezüglich der Vergabe von Aufträgen«, sagt Sigrid Beer.

Dabei müsse geklärt werden, wo die fachlichen Anforderungen an die ausführenden Unternehmen festgehalten sind und wie die Qualitätskontrolle gewährleistet werden sollte. Des weiteren fordert Sigrid Beer von der Landesregierung aufzuzeigen, wie der Straßen NRW in Zukunft sicher stellen will, dass Vorschriften des Landschafts- schutzgesetzes eingehalten werden.

In der »Kleinen Anfrage« führt Sigrid Beer aus, dass der Landesbetrieb Straßen NRW die Maßnahmen mit normalen Verjüngungsmaßnahmen begründet, die den internen Richtlinien des Landesbetriebes Straßenbau NRW entsprechen sollen. Die Not- wendigkeit von Verjüngungsmaßnahmen rechtfertigt ihrer Auffassung nach jedoch nicht, dass beispielsweise große, gesunde Bäume an Stelle von jüngeren Bäumen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gefällt werden. Ausbildungen wertvoller Alleen mit Sträuchern in den Zwischenräumen würden dadurch unmöglich.

Der Landesbetrieb Straßen sei verantwortlich für die entstandenen ökologischen und materiellen Schäden. Weiterhin stehe dieses Handeln im Widerspruch zu den Zielen der Landesregierung, das Netz der Alleen im Land zu verdichten. Vor diesem Hintergrund fordert Sigrid Beer Auskunft darüber, wie viele gesunde Bäume mit welchen Durchmessern in den Jahren 2006 bis 2008 durch den Landesbetrieb Straßen NRW gefällt wurden.



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