Beer: Scheinselbstständigkeit reicht nicht - Schulen brauchen echte Freiheit

03.06.2008

Anhörung zum Thema Selbständige Schule

Anlässlich der heutigen Anhörung zum 3. Schulrechtsänderungsgesetz von CDU und FDP erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

„Die Anhörung ist ein eindrücklicher Beleg für den Erfolg des Modellvorhabens Selbständige Schule mit hoher Akzeptanz bei allen Beteiligten. Die schwarz-gelbe Landesregierung macht mit ihrem Gesetzentwurf nur eine Schmalspurvariante daraus. Die Eigenverantwortung der Schulen wird auf personalrechtliche Vorgaben und den Schulleiter als Dienstvorgesetzten verengt. Pädagogisch gibt es aber weiterhin den Maulkorb durch das Ministerium. Bestes Beispiel sind die leidigen Kopfnoten, die zwangsverordnet werden.

Die Sorge der Lehrerverbände ist berechtigt, dass unter dem Deckmäntelchen größerer Eigenverantwortung nicht mehr geschieht als Verwaltungsaufgaben auf die Schulen abzuschieben. Mit dem Gesetzesvorhaben schaffen CDU und FDP bestenfalls eine Scheinselbstständigkeit der Schulen. Im zentralen Bereich der pädagogischen Freiheit regiert das Schulministerium bis ins kleinste Detail in die Schulen hinein. Der Zwang, sechs Kopfnoten zu vergeben, ist hier das beste Beispiel. CDU und FDP schaffen es nicht, den Schub des Modellvorhabens für einen echten Freiheitsschub an den Schulen zu nutzen.“




___________________________________

verantwortlich:
Rudolf Schumacher
- Pressesprecher -
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1 - 40221 Düsseldorf
rudolf.schumacher@landtag.nrw.de
Tel.: 0211 884 2180 - Fax.: 0211 884 2890
Vertreterin:
Sonja Wand (sonja.wand@landtag.nrw.de)
www.gruene.landtag.nrw.de

 

zurück

Information: Wie die Presseresonanz von uns gepflegt wird

 

Aus medienrechtlichen Gründen können wir keine vollständigen Presseresonanzen auf dieser Homepage abbilden. So weit es uns möglich ist, stellen wir die entscheidenen Passagen zu Sigrid Beer dar und verweisen per Link auf die vollständigen Publikationen bei ihren Herausgebern.

Es ist möglich, dass einige Links aufgrund dieser Verfahrensweise nach einiger Zeit nicht mehr funktionieren können. Wir bitten dies zu entschuldigen.