Ziel ist ein hohes Lernniveau für alle Schüler

24.09.2008

Lippe aktuell

SPRECHERIN DER GRÜNEN NRW REFERIERTE ÜBER ALTERNATIVE
GEMEINSCHAFTSSCHULE

Kalletal-Hohenhausen (bj). Im Rahmen der aktuellen Diskussion um die sinkenden Schülerzahlen in Kalletal und die damit verbundene Gefährdung der hiesigen Haupt- und Realschule referierte auf Einladung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen Kalletal, die bildungspolitische Sprecherin der Grünen NRW und Landtagsabgeordnete Sigrid Beer über die mögliche Alternative einer Gemeinschaftsschule.

Mehr als 20 Kalletaler zeigten im Bürgerhaus am Markt Interesse an dem zukunftsweisenden Thema. Unter ihnen auch Bürgermeister Klaus Fritzemeier (SPD) und zahlreiche Ratsmitglieder der CDU-Fraktion.

Am Beispiel des Konzeptes »Gemeinschaftsschule Horstma-Schoppingen«, erarbeitet in einer Initiative aus Wirtschaft, Eltern und Lehrern, stellte Beer die Funktion dieser in Deutschland neuen Schulform vor. Während in einer Gesamtschule alle drei Schulformen zusammengefasst sind, ist die Stärke der Gemeinschaftsschule das längere gemeinsame Lernen in der Sekundarstufe 1.

Kleine Klassen von 25 Schülern, Lerngruppen und individuelle Förderung sollen ein hohes Lehr- und Lernniveau garantieren. Das Kalletaler Schulzentrum würde sich als Standort für eine Gemeinschaftsschule anbieten, doch als Regelschulform ist diese bislang nicht anerkannt und eine Genehmigung als Modellschule müsste von der Landesregierung gesondert eingeholt werden. Diesbezüglichen Bedenken seitens der Anwesenden stellte Beer die immer größer werdende Zahl von Kommunen entgegen, die entsprechende Gemeinschaftsschulkonzepte ausarbeiten: »Auf Dauer kann die Landesregierung diesem Druck nicht mehr standhalten.«

Solle der Durchbruch bis 2010 geschafft werden, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Konzept zu erarbeiten. Je nach Erwartung der Eltern müsse dann noch entschieden werden, ob die Schule komplett integrativ oder mit Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig ab einer bestimmten Klasse eingerichtet werde.

Ausnahmslos wollen die Fraktionen hier an einem Strang ziehen und waren sich einig, die Kalletaler Schulpolitik nicht zum Wahlkampfthema machen zu wollen.

 

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