Der grüne Blick ins Jahr 2030

22.10.2008

Neue Westfälische
Bielefelder Tageblatt (MW)

Ideenwettbewerb für innovative Energienutzung

Bielefeld (tyl). Obwohl Ostwestfalen als Modellregion für erneuerbare Energien gilt, sieht der Bezirksverband von Bündnis 90/Die Grünen noch viel Potenzial rund um die zukünftige Energieversorgung. Ein Wettbewerb soll junge Visionäre animieren, ihre Ideen zu den Themen Ressourcenknappheit und Klimaveränderung zu präsentieren.

„Wir wenden uns an Schüler, Auszubildende und Studierende zwischen 16 und 26 Jahren“, sagt Ute Koczy aus Lemgo. Sie ist die Sprecherin für Entwicklungspolitik der Grünen und Mitglied des Bundestags. „Wir möchten in der Bevölkerung eine Aufbruchstimmung erzeugen.

Dabei geht es uns nicht nur um erneuerbare Energien, sondern auch um die Nachhaltigkeit dieser Konzepte“, so Koczy weiter.

Welche Energien werden in Zukunft verwendet? Wie werden Wohnungen beheizt? Wie werden wir uns zukünftig fortbewegen? Das sind nur einige der Fragen, auf die der Wettbewerb Antworten sucht. „Wir sind nicht auf der Suche nach ausgearbeiteten Projekten, sondern nach Ideen in jeglicher Form“, sagt Klaus Meyer von Energie- Impuls OWL. Auch bei der Art des Beitrags wird der Phantasie freier Lauf gelassen. Ob Kurzfilm, eine Internetpräsenz oder auch ein komplettes Geschäftsmodell – alles ist willkommen.

Gerade die Vermarktung von neuen Konzepten wird oftmals unterschätzt. „Neue Energietechnik ist oft schon vorhanden, aber sie muss auch attraktiv gemacht werden“, sagt Klaus Meyer. „Wir müssen es schaffen, funktionierende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Vor 30 Jahren haben die Leute über Windkraft gelacht, heute wird damit Geld verdient.“

Die Beiträge werden von einer siebenköpfigen Jury aus Wirtschaft, Kirche und Politik bewertet. Die Sieger des Wettbewerbs werden dann auf dem Kongress „OWL erneuerbar – Energievisionen 2030“ im März des kommenden Jahres präsentiert.
„Wir sind eine Modellregion für neue Energiekonzepte. Aber wir wissen aus Umfragen, dass erneuerbare Energien in der Bevölkerung keine Umsetzung findet“, sagt Helga Lange, Sprecherin des Bezirksverbandes OWL der Grünen. „Da müssen wir ansetzen.“ Sie sieht im demografischen Wandel auch eine Gefahr für OWL. „Das hohe Potenzial an jungen Leuten muss in der Region gehalten werden.“

Details zum Ablauf des Wettbewerbs sind unter

www.owl-erneuerbar.de

zu finden.

 

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