Demonstrationen und Unterrichtsboykott

12.11.2008

Beer: Jugendliche legen den Finger in die Wunden des Bildungssystems

Anlässlich der heutigen Demonstrationen von Schülerinnen und Schülern im gesamten Bundesgebiet erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

"Die Schülerinnen und Schüler legen den Finger in die Wunden unseres Bildungssystems. Die Landesregierung muss ihren Protest ernst nehmen, denn die Kinder und Jugendlichen wissen, wogegen sie demonstrieren. Das Turbo-Gymnasium bringt nur Druck und Stress. Es verhindert ein unbeschwertes Aufwachsen. Nachhaltige Lernen und individuelle Förderung bleiben auf der Strecke. Das gegliederte Schulsystem zementiert soziale Ungerechtigkeit. Es grenzt aus und lässt das Abschieben in andere Schulformen zu. Die viel zu frühe Aufteilung auf die verschiedenen Schulformen ist eine Absonderlichkeit des Schulsystems in Deutschland und in NRW. Damit muss endlich Schluss sein. Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Forderung nach einer gemeinsamen Schule für alle, in der jede und jeder alle Potentiale voll entfalten kann. Wir begrüßen die Proteste der Schülerinnen und Schüler. Es ist richtig, dass sie sich als Expertinnen und Experten für den Schulalltag Gehör verschaffen und Missstände anprangern. Die Schulen und die Schulaufsicht sind daher aufgefordert, Schülerinnen und Schüler, die an den Demonstrationen teilnehmen, zu unterstützen und die Abwesenheit vom Unterricht nicht zu ahnden."



___________________________________

verantwortlich:
Rudolf Schumacher
- Pressesprecher -
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1 - 40221 Düsseldorf
rudolf.schumacher@landtag.nrw.de
Tel.: 0211 884 2180 - Fax.: 0211 884 2890

 

zurück

Information: Wie die Presseresonanz von uns gepflegt wird

 

Aus medienrechtlichen Gründen können wir keine vollständigen Presseresonanzen auf dieser Homepage abbilden. So weit es uns möglich ist, stellen wir die entscheidenen Passagen zu Sigrid Beer dar und verweisen per Link auf die vollständigen Publikationen bei ihren Herausgebern.

Es ist möglich, dass einige Links aufgrund dieser Verfahrensweise nach einiger Zeit nicht mehr funktionieren können. Wir bitten dies zu entschuldigen.