Frust im Klassenzimmer

13.11.2008

Neue Westfälische
Paderborner Kreiszeitung

Unterstützung erfuhr die Schüler-Demo in Paderborn gestern von der bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Sigrid Beer, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion: „Die Ergebnisse des Bildungsgipfels sind in der Tat eine Enttäuschung. Die vielen Probleme wurden nicht konkret angepackt, verbindliche Absprachen blieben aus.“

Schüler und Studierende legten den Finger in die Wunden des Bildungssystems, so Beer. Die Landesregierung müsse ihren Protest ernst nehmen. Das Turbo-Gymnasium verhindere unbeschwertes Aufwachsen. Nachhaltiges Lernen und individuelle Förderung blieben auf der Strecke. Das gegliederte Schulsystem zementiere soziale Ungerechtigkeit. Beer: „Wer Schulzeitverkürzung vom Zaun bricht und nicht für sachgerechte Ausstattung der Schulen sorgt, sorgt für weiteren Frust in den Klassenzimmern.“ Es dürfe auch nicht sein, dass Kinder aus finanziellen Gründen vom gemeinsamen Mittagessen ausgeschlossen blieben, weil der Landesfonds viel zu bürokratisch sei und nicht bei allen armen Kinder ankomme. Für den doppelten Abijahrgang gebe es gar nicht genug Studienplätze. (ig)

 

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