Stadtteilbibliothek in Elsen

18.06.2010

Sigrid Beer MdL
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Zu den Behauptungen, der Förderverein der Gesamtschule Elsen e.V. wolle die Stadtteilbibliothek in Elsen übernehmen, stellt Sigrid Beer MdL klar:

"Der Förderverein der Gesamtschule Elsen will den Erhalt der Stadtteilbibliothek in städtischer Verantwortung und mit städtischen Fachkräften! Der Förderverein hat sich angeboten, gegebenenfalls schulische Angebote zu unterstützen und die Fachkräfte zu entlasten.

Als Teil der Schule will der Förderverein im Stadtteil mit dafür sorgen, dass die Stadtteilbibliothek für die Elsener Bevölkerung erhalten bleibt. Das kann aber nicht heißen, dass dieser die Bibliothek übernimmt.

Das mögliche Engagement gilt vor allem für die Mittagszeiten, in der parallel auch SchülerInnen essen. Die Stadtteilbibliothek plant ein Selbstbuchungssystem. Auch das kann für die Schülerausleihe vom Förderverein betreut werden, wenn die Stadt die Stellenanteile ausdünnen sollte.

Wir wollen der Stadtteilbibliothek vor allem auch in der Kooperation ein Serviceangebot machen. Zurzeit spült das Fachpersonal bei Veranstaltungen wie Lesungen oder Lesenächten. Das erledigen wir gerne mit der Mensaausstattung mit. Auch wollen wir unterstützen, wenn es um den Erhalt von Veranstaltungen wie der Lesenächte geht.

Der Förderverein will die Stadt nicht aus der Pflicht lassen. Wir gucken aber auch nicht tatenlos zu, bis Fakten geschaffen sind. Vielmehr will der Förderverein alles daran setzen, gegebenenfalls bei reduzierten Stellenanteilen Quantität und Qualität der Stadtteil- und Schulbibliothek Elsen zu erhalten.

Statt unkonstruktiv und populistisch dem Förderverein Vorwürfe zu machen, hätte die DIP sich besser vorher bei diesem informieren sollen. Die Unterstellungen sind auch unangemessen, wenn die DIP die langjährige, breit getragene und anerkannte Arbeit des Fördervereins immer zum Wohle der Elsener Schülerinnenn und Schüler registriert hätte. So hat es der Förderverein geschafft, ein Vorzeige-Essensangebot für die Schulgemeinde zu schaffen, das qualitativ und mit familiengerechten Preisen
seines gleichen sucht. Inzwischen gibt es dreizehn Arbeitsplätze inklusive Integrationsarbeitsplatz. Die Akzeptanz für dieses professionelle Angebot lässt die Mensa aus allen Nähten platzen und zwingt die Stadt zu Investitionen von 950.000€. Im kommenden Schuljahr werden 800 Schülerinnen durch den Mensaverein versorgt."

 

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