Beer: Weckruf für eine Schule für alle

05.05.2010

Zum Inklusionsfest vor dem Landtag erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

„Lautstark fordern die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen und deren Eltern ihr Recht auf inklusive Bildung ein. Kein Kind darf mehr ausgeschlossen werden und zu Förderschulen zwangszugewiesen werden. NRW hat diese neue Rechtslage, die sich durch die UN-Konvention ergibt, bislang ignoriert. Daher ist dieser Weckruf der Initiative ‚mittendrin’ bitter nötig. Der unerbittliche Widerstand der FDP hatte noch im Dezember eine interfraktionelle Landtagsresolution hierzu verhindert. Und Schulministerin Sommer ist über ein Gespräch am Runden Tisch nicht hinausgekommen. Wir brauchen aber einen verbindlichen Inklusionsplan, der Eltern, Kommunen und Schulen klar die Perspektive und Schritte hin zur inklusiven Schule aufzeigt: Eine Schule für alle, die keinen und keine mehr außen vor lässt.

Grotesk ist das aktuelle Verhalten des Schulministeriums. Passend zum heutigen Inklusionsfest erreichte die Schulen, die heute schon Gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen anbieten, die Nachricht, dass die Lehrerstellen für den Gemeinsamen Unterricht zum neuen Schuljahr empfindlich gekürzt werden. Die Schulen und Eltern fühlen sich zu Recht vor dem Kopf gestoßen. Diese Anordnung muss zurückgenommen werden. Wir werden nach dem 9. Mai dafür sorgen.“



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