Menschen in den Gemeinden den Rücken stärken

08.02.2011

Evangelische Kirche von Westfalen
Ruhr Nachrichten
EKvW-Pressespiegel

VILLIGST . Die Grünen-Politikerin Sigrid Beer ist in ihr neues Amt als Kirchenleitungsmitglied der Evangelischen Kirche von Westfalen eingeführt worden. Die 54-jährige Landtagsabgeordnete gehört dem Gremium für zunächst zwei Jahre als nebenamtliches Mitglied an, dann findet die nächste reguläre Kirchenleitungswahl statt.
In dem Gottesdienst wurde zugleich Beers Vorgänger verabschiedet. Der Historiker
Ingo Stucke war aus persönlichen Gründen vorzeitig ausgeschieden. In ihrem neuen Amt gehe es der 54-jährigen Pädagogin und Theologin um das Miteinander von Theologen und Nichttheologen in der Kirche, erklärte die westfälische Landeskirche. Beer wolle nach eigenen Worten am "innerkirchlichen Diskurs von Kirchengemeinden und Kirchenleitung
sehr aktiv teilnehmen und ihn weiter beleben". Viertgrößte Landeskirche Die Kirchenleitung ist nach der Landessynode das wichtigste Gremium der westfälischen
Kirche, mit 2,5 Millionen Mitgliedern die viertgrößte deutsche Landeskirche. Die Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn, Martina Espelöer, sagte, es sei gut, Menschen in der Kirchenleitung zu wissen, "die diejenigen in den Gemeinden und Kirchenkreisen ermutigen und ihnen den Rücken stärken". Individuelle Förderung Beers Fraktionskollegin im Düsseldorfer Landtag, Daniela Schneckenburger, würdigte Beers Einsatz für Bildungsgerechtigkeit und ihre Überzeugung, dass eine integrative, individuell fördernde Schule Kindern besser gerecht werde. Beer gehört dem Düsseldorfer Landtag seit 2005 an, 2010 übernahm sie das Amt der Parlamentarischen Geschäftsführerin bei den Grünen. Sie ist Fraktionssprecherin für Bildung und Kirchenpolitik. Beer studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie und Evangelische Theologie. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.


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URL:http://sigrid-beer.de/landtag/religionspolitik/expand/347839/nc/1/dn/1/