Beer: Wer Präsenzunterricht will, darf die Maskenpflicht nicht leichtfertig aufheben

Zur Debatte um die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht erklärt SigridBeer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW:

„Die Debatte um die Aufhebung der Maskenpflicht an den Schulen kommt zur Unzeit. Denn steigende Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen sowie erhöhte Risiken durch Reiserückkehrer nach den Herbstferien lassen derzeit keinen Raum für Experimente. Das zeigen die rasanten Anstiege unter Kindern und Jugendlichen direkt nach den Ferien in etlichen Kommunen. Ein zu vorschnelles ,Maske weg‘ an den Schulen birgt zudem die Gefahr, dass es für mehr Schülerinnen und Schüler massenhaft zu Quarantänen kommt, mehr noch: Dass sogar gesamte Lerngruppen vom Präsenzunterricht ausgeschlossen werden. Das würde besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche wieder abhängen. Wer Präsenzunterricht will, darf nicht leichtfertig die Maskenpflicht aufheben.

Ja, natürlich ist das Maskentragen lästig, aber es sichert die Freiheit der Kinder und Jugendlichen, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Noch sind die Impfquoten bei Zwölf- bis 17-Jährigen nicht ausreichend hoch; für die Jüngeren ist eine Impfmöglichkeit immerhin schon in greifbarer Nähe. Deshalb heißt es jetzt:  Die Aussetzung der Maskenpflicht ist erst dann verantwortbar, wenn die Impfquoten ausreichend hoch sind sowie Inzidenzen und Intensivbettenbelegungen nicht weiter steigen.“

 

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Désirée Linde

Pressesprecherin

 

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